Blick nach Leipzig: Offensive 2008 kommt in Fahrt

Veröffentlicht am 13. Januar 2008

Leipzig: Mit der erfolgreichen Demonstration am heutigen Sonnabend, den 12. Januar 2008, hat auch für Leipzig ein wichtiger Teil der aktionistischen Arbeit für die “Offensive 2008″ deutlich an Fahrt gewonnen. Während man letztes Jahr einige Versuche zu neuen Strategien im Bezug auf Leipzig ausgetestet und probiert hatte, wird nun mit dieser Demonstration für Leipzig der Beginn eines neuen Aktionsplans umzusetzen versucht, welcher sich auf die Stadtteile konzentriert, wo auch kontinuierlich die tagespolitische Arbeit betrieben wird.

Demonstrationen wie die heutige, können und dürfen da nur lautstarke Ausrufezeichen nationaler und sozialistischer Politik sein!

Unser Konzept der internen Mobilisierung ist einmal mehr aufgegangen und hat uns gezeigt, dass wir damit für die militanten Linksfaschisten unberechenbarer werden! Das die Antifa in Leipzig also innerhalb kürzester Zeit (und 3 Tage sind kein sehr geringes Zeitfenster) einen effektiven Widerstand aufstellen kann, dürfte damit als falsch offengelegt worden sein!

Dadurch das man in Connewitz für das eventorientierte Randaleklientiel von Auswärts keine Konzerte und andere “Warm Ups” organisieren kann, entzieht man natürlich breitenswirksamer Unterstützung den Nährboden und genau das ist es, was unsere Position in Leipzig auf lange Sicht als die Stärkere herausstellen wird! Wir sind nämlich nicht auf “Warm Ups” angewiesen und unsere Aktionsgruppen sind idealistisch und nicht erlebnisorientiert ausgerichtet bei solchen Aktionen…

Von bürgerlichen “Aktionsbündnissen” kann man innerhalb dieses Zeitfensters ohnehin kaum Widerstand erwarten, denn “Otto Normal” ist nahezu unflexibel und muss sich auf breitenwirksamen Protest langfristig vorbereiten.

So gaben auch die militanten Linksfaschisten auf ihren Seiten zu, dass es für “Sitzblockaden” oder effektive Demonstrationen zu spät sei und offenbaren somit ihre aktionistischen Schwachstellen!

Die heutigen Störversuche waren kaum der Rede wert und sie hätten auch kaum gefruchtet, denn es ist höchstens 40-50 linksfaschistischen Schreihälsen gelungen an der Wegstrecke Protest zu zeigen. Vielfach von den Menschen -welche am heimischen Fenster interessiert den Demonstrationszug durch die engen Straßen ziehend beobachtete- mit einem Kopfschütteln bedacht, denn dadurch, dass sie immer parallel zur Wegstrecke mitrennen mussten, waren einige nicht nur außer Atem, sondern teilweise sogar dem Ende ihrer Kräfte nahe…

Auch das Geflecht von engen Straßen und teils sogar Gassenartigen Geflechten in den Statdteilen von Leipzig dürften eine breite Widerstandsbewegung der militanten Linksfaschisten auch kaum zulassen, denn immerhin benötigen diese mitunter den Schutz von friedlichen Demonstrationsmassen, welche heute nicht auf den Beinen war!

Zur Zahl der über 350 Teilnehmer unserer Manifestation ist zu sagen, dass wir dies in Zukunft natürlich ausbauen werden und es dürfte realistisch sein, wenn wir sagen, dass dies eine durchaus beachtliche Startzahl sein dürfte! Immerhin haben unsere Aktionsgruppen nicht solche “Idiotenfreiheit” wie es bei militanten Linksfaschisten vielfach -nicht immer und überall!- der Fall ist und die Erwartungen von uns zur Zahl der Teilnehmern wurde sogar fast getroffen!

Daran werden wir allerdings trotzdem zu arbeiten haben…

Alles in allem also ein Erfolg für die politischen Aktivisten aus Leipzig, zu der es zu gratulieren gilt! Das man sich mit den Parolen mitunter teilweise extrem auf die mitrennenden Linksfaschisten einschoß, liegt wahrscheinlich auch an der demonstrationsspezifischen Vergangenheit von Leipzig und es ist nachvollziehbar, dass man sich nach all den Blockaden und stundenlangen Warteszenarien in der Vergangenheit endlich einmal offensiv bewegen konnte…

Es bleibt also zu sagen, dass der begonnene Weg richtig war und ist und wir diesen nur konsequent weitergehen müssen!





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