Antifa-Überfall auf Nationalisten in Berlin

Veröffentlicht am 20. November 2007

Berlin: In der Nacht von Sonnabend zu Sonntag sind fünf Nationalisten, von etwa ebenso vielen „der linken Szene zuzuordnenden Personen“ mit Schlagstöcken bewaffnet, angegriffen und verletzt worden. Die fünf nationalen jungen Männer, im Alter von 18 bis 21 Jahren, befanden sich zum Tatzeitpunkt in der Fast-Food-Kette „Burger King“ in der Frankfurter Allee. Zunächst betrat eine Person das Restaurant und beschimpfte die anwesenden Personen und verschwand, um kurz darauf mit weiteren bewaffneten und vermummten Antifaschisten wieder zu kommen. Diese schlugen ohne Vorwarnung auf die Nationalisten ein, so daß diese im Anschluß ambulant im Krankenhaus behandelt werden mußten. Die Täter konnten unerkannt entkommen.

Daß es zu diesem überfall gekommen ist, ist freilich keine Überraschung. Nicht nur weil die Bundeshauptstadt für derlei Auseinandersetzungen bekannt sind, sondern weil es ähnliche Eskalationen bereits vor einem Jahr gegeben hat. grund dafür ist die so traditionelle „Silvio Meier Demo“ der linken Szene in Berlin-Lichtenberg. Bei Silvio Meier handelt es sich quasi um eine Ikone der Linken, weil dieser im Jahr 1992 von „Neonazis“ abgestochen worden sein soll. Meier war Hausbesetzer und inzwischen Märtyrer auf der einen Seite, währenddessen ihn der Rest als Gesellschaft eher als asoziales Element abtun würde, oder zumindest als jemanden, mit dem man eigentlich nichts zu tun haben möchte – also die perfekte Ikone für die Antifa.

Bereits im letzten Jahr ist es im Vorfeld dieser Demonstration zu Auseinandersetzung zwischen Nationalisten und Antifaschisten gekommen, was die Polizei letztlich dazu veranlaßte über Monate hinweg mit einem Großaufgebot Berlin – Lichtenberg zu überwachen. Grund dafür war unter anderem ein vermeintlich nationaler Übergriff, auf den Veranstalter der „Silvio Meier Demo“ und Bezirksverordnete der Linkspartei mit dem zauberhaften Namen Kirill Jermak.

In diesem Jahr, so schätzt der TAGESSPIEGEL, sei die Situation aber noch um einiges brisanter. Denn am Samstag findet nicht nur der Marsch seitens der Linken, sondern auch eine Demonstration von Nationalisten in Lichtenberg statt. Zusätzlich soll am Wochenende auch der Landesparteitag der NPD in Berlin stattfinden, wobei im Augenblick noch nicht bekannt ist, ob dieser auch in Lichtenberg durchgeführt wird. immerhin schon einmal Grund genug für den TAGESSPIEGEL zu sticheln, daß die Antifa sich eben entscheiden müsse, ob sie an der Meier-Demo teilzunehmen gedenkt, oder aber den NPD-Parteitag stören wolle.

Jermak der bereits im vergangenen Jahr von Nationalisten –gleichwohl die Täter nicht gefaßt wurden- krankenhausreif geprügelt sein worden will, ist übrigens auch in diesem Jahr wieder Anmelder der Veranstaltung. Bereits jetzt will er zusätzlich festgestellt haben, daß sich in den vergangenen Tagen verdächtige Personen in seiner Umgebung aufhalten, die er als „Neonazis“ aus Pankow und Lichtenberg identifiziert haben will.

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