Köln: Kulturpolitische Schande

Veröffentlicht am 13. November 2007

Nun hat die „Kölsche Volksfront“ von SPD, Grünen und PDS/Linkspartei offensichtlich ihren Willen bekommen: Das traditionelle Reiterstandbild am Heumarkt wurde wegen Einsturzgefahr abgebaut – ein Wahrzeichen Kölns droht für immer in einer städtischen Deponie zu verschwinden. Zuvor hatten SPD, Grüne und PDS die bereits für die Restaurierung des Preußendenkmals zur Verfügung gestellten Spenden und öffentlichen Gelder umgewidmet und somit die Reiterstatue dem weiteren Verfall preisgegeben.


Vom Sockel geholt: Erst wurde das Reiterstandbild des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. von der gesamten etablierten Kulturpolitik jahrelang vernachlässigt und dem Verfall preisgegeben, dann kippte eine rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit die endlich genehmigte Finanzierung für die überfällige Restaurierung des Denkmals. Pro Köln sagt dazu: Eine echte Schande für die Kultur- und Touristikmetropole Köln!

Die Absicht dahinter schien von vorne herein gewesen zu sein, auf den Abbau des Denkmals aus Sicherheitsgründen zu setzen. So hatte schon der PDS-Ratsherr Detjen in der entsprechenden Sitzung erklärt, daß ihm eine Figur von Karl Marx auf dem Rathausturm in jedem Fall lieber sei, als ein Preußenkönig auf dem Heumarkt.

Die pro-Köln-Fraktionsvorsitzende und zuständige Bezirksvertreterin Judith Wolter erklärt zu dieser kulturpolitischen Schande:

Mit kaum verborgener Genugtuung quittierten die Vertreter der ‚Kölschen Volksfront’ bereits die Finanzierungsrücknahme für das Reiterdenkmal. Nun ist die Rechnung scheinbar aufgegangen: das Reiterstandbild des Preußenkönigs wurde abgebaut und über den Rhein in irgendeine städtische Deponie verschifft. Umso schlimmer ist es daher, daß auch die angeblich ‚bürgerlichen’ Parteien CDU und FDP hier in Köln immer wieder gemeinsame Sache mit den Linksextremisten der PDS machen!

Pro Köln dagegen hat sich stets gegen eine Zusammenarbeit mit diesen Alt- und Postkommunisten ausgesprochen. Mit rotlackierten Faschisten kann es keine Zusammenarbeit geben! Gerade auch nicht in der Kulturpolitik. Wer hier politischen Nachhilfebedarf hat, sollte sich die kulturpolitischen Verwüstungen in der untergegangenen DDR in Erinnerung rufen!

In der Frage des Reiterstandbildes hat sich die Fraktion pro Köln stets für eine zügige und umfassende Restaurierung eingesetzt. Die aktuelle Entwicklung ist eine Schande und ein Armutszeugnis für die Kultur- und Touristikmetropole Köln!





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