Ausschreitungen bei SVP-Demonstration in der Schweiz

Veröffentlicht am 10. Oktober 2007

Bern, Schweiz: Am Samstag kam es auf dem Bundesplatz in der Hauptstadt Bern zu gewalttätigen Krawallen linksradikaler Gruppen gegen eine Demonstration der Schweizer Volkspartei (SVP). Die Polizei zeigte sich ebenso wie in der Bundesrepublik üblich, nicht willens der Zerstörungs- und Gewaltorgie entgegenzutreten, sodaß die SVP ihre Demonstration ihre Demonstration verlegen mußte. Bei den „demokratischen“ Parteien ist man sich zwar in öffentlichen Aussagen einig, daß diese Gewalt zu verurteilen sei, gibt aber die Schuld nicht etwa der eigenen Hetze gegen die SVP sondern der SVP selbst. So erklärte die Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey, daß die „derzeitigen Provokationen und Anschuldigungen in der Politik“ seitens der SVP Spuren hinterlassen würden und warnte, daß die SVP aufhören solle „mit Ängsten zu spielen, nur um ein paar Stimmen zu gewinnen“.

Auch der Berner Stadtratspräisdent Alexander Tschäppät von den Sozialdemokraten verurteilte die Gewalt, fügte jedoch hinzu, daß er „eine gewisse Ohnmacht“ empfinde. Dies verwundert nicht bedenkt man, daß es seine Partei einer der Hauptinitiatoren der Gegendemonstration war, die unter dem Namen „Schwarzes Schaf“ fungierte. Angespielt wird damit auf ein Wahlkampfplakat der SVP, auf dem drei weiße Schafe zu sehen sind, die ein schwarzes Schaf wegtreten. Falls Ihnen dieses Plakat bekannt vorkommt, mag dies daran liegen, daß die NPD es in recht perfider schlichtweg kopiert, und nur den Slogan und das Parteilogo ersetzt hat. Die SVP zeigte sich davon nicht sehr begeistert und prüft indes rechtliche Schritte gegen die NPD.

Zur Demonstration der SVP wäre überdies noch anzumerken, daß über 10.000 Teilnehmer an dieser teilnahmen. Ein Ergebnis von dem eine Rechtspartei in der BR Deutschland weiterhin nur träumen kann.

Im Anschluß an die Demonstration machte die SVP das einzig Richtige und stellte die Verbindung zwischen etablierter Politik und linksradikalen Gewalttätern her. So seien die Ausschreitungen „die Früchte der links-grünen Politik durch die jahrelange Verhätschelung, das Totschweigen, Schönreden und die Duldung linksalternativer Gewaltexzesse“ und daß es an der Zeit für eine „politische Korrektur“ sei.





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