Erneute Demonstration in Gelsenkirchen – und wir sind immer noch da!
Veröffentlicht am 4. Oktober 2007
Trotz Anzeigen, Inhaftierungen und Observation haben sich erneut ca. 120 Nationale Sozialisten nach Gelsenkirchen – Buer begeben, um gegen Repressionen und staatliche Willkür zu demonstrieren. Unter gleichem Motto und auf gleicher Route zog man das zweite Mal in 5 Tagen durch die Arbeiterstadt, in der sich staatliche Organe seit einiger Zeit auf Handlungsweisen berufen, die doch mehr der Staatssicherheit von 1980 ähneln, als der angeblichen Demokratie in diesem Staat. Aber schon in der DDR sprach man von Demokratie, ein Schelm wer sich Böses dabei denkt. Mag vielleicht doch nicht die BRD die DDR verschluckt haben, sondern andersherum.
Zum Ablauf:
Gegen 11 Uhr trafen die ersten Aktivisten in Buer ein. Natürlich umgeben von mehreren Hundertschaften der Polizei. Mal wieder ein völlig überteuerter und überflüssiger Großeinsatz. Für 120 Nationale Sozialisten und ca. 150 Gegendemonstranten wären sicherlich keine 1.000 Polizisten von Nöten gewesen. Höchstens 4 Busfahrer, die die kriminellen Antifaschisten ins Gewahrsam gebracht hätten, um alles andere hätten wir uns selbstverständlich selbst gekümmert.
Auch diesmal musste die Demonstration verspätet beginnen, so konnten erst gegen 12.30 die Auflagen verlesen werden, da sechs Kameraden aus Gladbach bei ihrer Anreise von örtlichen Sicherheitskräften aufgehalten wurden. Wie der Vorfall sich genau abspielte, kann ich zur Zeit nicht wiedergeben. Später mehr dazu.
Nun ging es los, und man wusste schnell, dass der Versuch der Routenänderung fehlgeschlagen war. So musste man wieder die Route laufen, die die Polizei bestimmt hatte. Deshalb können wir uns dem Versammlungsleiter Christian Worch nicht anschließen, dass die Polizei sich heute kooperativ gezeigt hätte. Abermals demonstrierte man durch Nebenstraßen und durfte seine Kundgebungen nicht auf Kreuzungen, sondern hineingedrängt in Seitenstraßen vollziehen. Hier zu sei gesagt, dass uns unsere Route am Samstag untersagt worden war, aufgrund von einem Krankenhaus und einem stattfindenen Markt. Ebenso seien die Straßen teilweise zu eng. Komischerweise demonstrierte allerdings die Antifa stattdessen zu 80% auf unserer Route. Auf engen Straßen und vorbei am Krankenhaus. Fragt sich nur wie das geht, soll die antifaschistische Demo, die übrigens gar nicht angemeldet war, doch viel größer gewesen sein als die unsrige. Da wird es sicherlich noch Diskussionen zu geben. Immerhin ist das Thema Repressionen nicht vergessen, nur weil die ersten beiden Demonstrationen in Gelsenkirchen erfolgreich über die Bühne gingen. Auch in den weiteren Wochen werden wir präsent sein, allerdings nicht in Form einer Demonstration.
Zu den Kundgebungen:
Auf der ersten Kundgebung sprach als Erster der Kamerad Julian Engels der Aktionsgruppe Essen, gefolgt von Marcel Haliti, Stützpunktleiter der Essener JN. Dieser widmete seine Rede abermals dem Thema ,,Schwarzer Block vs. NPD“, das seit einigen Wochen hochgepuscht wird in nationalen Kreisen. Er verlieh der Zusammenarbeit zwischen freien und autonomen Nationalisten, sowie der NPD, nochmals Nachdruck und distanzierte sich vom Schreiben des NPD-Parteipräsidiums. “Nationale Solidarität” können nämlich viele schreien, nur leider nicht viele leben.
Als Letzter Redner sprach ein Vertreter der AG-Ruhr-Mitte.
Auf der zweiten und letzten Kundgebung nahm, wie auch schon am Samstag zuvor, ein junger Aktivist der Aktionsgruppe Rheinland das Mikrophon in die Hand. Es folgte erneut eine überzeugende Rede zum Thema Überwachung.
Als Versammlungsleiter ließ es sich Christian Worch natürlich nicht nehmen, selbst einige Worte an die Gelsenkirchener Bevölkerung, den linken Pöbel und das wachende Auge des Staates, dem Verfassungsschutz, zu richten.
Danach ging es in Richtung Bahnhof, wo die Veranstaltung für beendet erklärt wurde.
Fazit:
Die zweite und letzte Demonstration in Gelsenkirchen war in der Hinsicht ein Erfolg, dass es keine Festnahmen gab und man ungehindert demonstrieren konnte. Allerdings wer will das als Erfolg feiern? Meiner Meinung nach ein Normalzustand, der immer gewährleistet sein sollte.
Insgesamt lässt sich sagen, dass man mit 2 recht spontanen Demonstrationen, mit jeweils 120-150 Aktivisten ein deutliches Zeichen gegen Willkür gesetzt hat. Egal wie viele Kameraden man inhaftieren sollte, es finden sich immer wieder neue Mitstreiter, die den Kampf weiterführen.
Und sollte sich das Verhalten der örtlichen Repressionsorgane nicht ändern, wird man halt auch mal an Ostern demonstrieren müssen, oder Weihnachten, oder vielleicht am Geburtstag der Kinder des örtlichen ,,Klappdeckel“, wenn es denn so weitergehen sollte, wie es zuletzt endete. Wir haben immer Zeit, und nichts zu verlieren, solange dieser Staat präsent ist und existiert.
In diesem Sinne
Kreativ und elegant – Nationaler Widerstand





