Gelsenkirchen: Demonstration gegen staatliche Repressionen “erfolgreich” durchgeführt
Veröffentlicht am 29. September 2007
Heute fand in der Ruhrgebietsstadt Gelsenkirchen eine Demonstration unter dem Motto „Gegen Willkür und staatliche Repressionen – Drinnen und Draußen eine Front“ statt, an der sich nach eigenen Zählungen 140 Personen beteiligt haben. Trotz des Themas kam es leider auch während dieser Demonstration zu staatlichen Repressionen, als Polizisten anreisende Kameraden aus der S-Bahn prügelten und willkürlich 2 Personen fest nahm.
Für viele Aktivisten gehören staatliche Repressionen und Willkürakte bereits zum Alltag und sind keiner Erwähnung mehr wert. Trotzdem verwundert es von Zeit zu Zeit, wie dreist gelogen und primitiv Tatsachen verdreht werden, nur um den Nationalen Widerstand mit Repressionen überziehen zu können. So wurde in der vergangenen Woche die Diabeteserkrankung eines Kameraden zum Anlass genommen, eine Hausdurchsuchung bei ihm durchzuführen. Verdacht: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Irrglaube, für eine Hausdurchsuchung müsste schon ein triftiger Grund vorliegen, wird somit als nicht wahrheitsgemäß entlarvt. Es reicht bereits eine handelsübliche Spritze (ohne Inhalt) die jeder normale Mensch in der Apotheke kaufen kann, um bei einem nationalen Aktivisten eine Hausdurchsuchung durchzuführen. Wenn die Polizei nur bei stadtbekannten Drogendealern so schnell handeln würde…
Weitere Hintergrundinformationen sind auf der Sonderseite www.demo-gelsenkirchen.de.vu zu finden.
Nicht abschrecken ließen sich davon 140 nationale Aktivisten, die heute das erste mal in Gelsenkirchen demonstrierten - die nächste Demonstration folgt am 3. Oktober 2007. Mit themenbezogenen Transparenten machten die Aktivisten auf ihr Anliegen aufmerksam und versuchten die Bevölkerung über das Geschehen der letzten Tage zu informieren.

Bereits vor der Demonstration kam es zu einigen Problemen mit der Polizei, als Polizisten zwei Aktivisten willkürlich festnahmen. Trotz mehrmaliger Nachfrage konnte die Polizei keine Gründe für die Festnahmen der Kameraden nennen. Auch den Kameraden wurde kein Grund für ihre Festnahme genannt. Stattdessen wurden versucht sie einzuschüchtern in dem man ihnen nur sagte, sie haben eine Straftat begangen und werden dem Haftrichter vorgeführt. Ein Verhalten, dass an die Einschüchterungen der Bürger in der ehemaligen DDR erinnert.
Auf den Kundgebungen sprachen der Versammlungsleiter Sascha, Felix aus Erding, sowie Vertreter der JN Essen, der Aktionsgruppe Essen und der Aktionsgruppe Ruhr-Mitte. Kurz bevor die Demonstration endete, teilten die zuvor inhaftierten Kameraden dem Versammlungsleiter ihre Freilassung mit, woraufhin die Demonstration vom Versammlungsleiter beendet werden konnte.
Ein ausführlicher Bericht der Versammlungsleitung folgt.



