Bericht zur spontanen Demonstration in Oranienburg

Veröffentlicht am 13. September 2007

Aufgrund der am Mittwoch Morgen willkürlich durchgeführten Hausdurchsuchungen in Oranienburg und Berlin, fand am heutigen Abend eine kurzfristig angemeldete Demonstration gegen Gesinnungsjustiz statt.

“Gesinnungsjustiz und Gummiparagraphen - das sind die Waffen der Demokraten”

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Mit diesem und anderen lautstarken Sprechchören zogen am heutigen Abend rund 100 Mitstreiter aus Berlin und Brandenburg durch die dunklen Straßen Oranienburgs, um den Bürger über die scheinheilige Meinungsfreiheit und die regelmäßige Gesinnungsjustiz in diesem Staat zu informieren. Anlass dieser Demonstration waren mehrere Hausdurchsuchungen (mehr…), die in den frühen Morgenstunden stattfanden.

Das schikanöse Verhalten, welches die Behörden bereits durch die genannten Hausdurchsuchungen an den Tag legten, zeigte sich teilweise auch vor und bei der Demonstration. So wurden vermeidliche Teilnehmer zum Teil auf’s gründlichste und zeitraubend durchsucht. Dementgegen drängte der Einsatzleiter jedoch beharrlich auf einen zeitigen Start der Demonstration, trotzdessen sich noch nicht alle Teilnehmen im Demonstrationszug einfinden konnten.

Auch die Ausdrucksweise der, zum Teil aus Berlin angereisten, Polizeibeamten ähnelte in einigen Fällen doch eher der eines Stammtischproleten, anstatt eines seriösen Staatsdieners. So wurden Teilnehmer teils indirekt, teils direkt beleidigt und mit Gewaltandrohungen versehen. Eine Verhaltensweise, die dem ein oder anderen Beamten sicherlich eine Dienstaufsichtsbeschwerde einbringen wird.

Die Demonstration endete schlussendlich sogar nicht am geplanten Ausgangspunkt, sondern direkt vor der Oranienburger Polizeiwache, wo lediglich eine Zwischenkundgebung geplant war, gegen 20:45 Uhr. Eine provokante Polizeitaktik und eine penible Genauigkeit machten dies möglich.

Nichtsdestotrotz wurde trotz der relativ kurzen Mobilisierungzeit ein weiteres Zeichen gegen die Meinungsdiktatur der BRD gesetzt, welches auch in den Ohren vieler Oranienburger Bürger Gehör fand und zum Nachdenken anregte.

Wir lassen uns nicht kriminalisieren!





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