Radio Freiheit - Sendung vom 23.07.2007

Veröffentlicht am 24. Juli 2007



Massenhafter Mißbrauch von Kindern: 700 Moslem-Blauhelme suspendiert

Seit am 18. September 2002 im westafrikanischen Staat Elfenbeinküste 750 zumeist moslemische Armeeangehörige gegen die Regierung einen Staatsstreich versuchten, herrscht dort ein kriegsähnlicher Zustand. Die moslemischen Aufständischen finden bis heute im Norden des Landes Unterstützung, weswegen sich zur Sicherung eines Waffenstillstands zwischen der Regierung und den Rebellen im Norden insgesamt rund 3000 französische und 8000 UN-Blauhelmsoldaten in Elfenbeinküste aufhalten. Dazu muß zunächst einmal bemerkt werden, daß es bis vor einigen Jahrzehnten in Elfenbeinküste kaum Moslems gab. Diese sickerten erst in den 60er und 70er Jahren aus den Nachbarländern kommend ein und stellen heute etwa 27 Prozent der Bevölkerung.

In diesen Tagen geriet Elfenbeinküste wieder in den Blickwinkel der Öffentlichkeit, und zwar nicht etwa, weil die Moslemrebellen im Lande umgänglicher geworden wären, sondern weil andere Moslems, nämlich die 700 marokkanischen UN-Blauhelmsoldaten vom Dienst suspendiert wurden und demnächst wohl Hause geschickt werden. Der Schritt gründe sich “auf Vorwürfe zahlreicher Fälle von sexuellen Beziehungen, die einige dieser Einheiten mit Minderjährigen unterhalten hätten”, teilte ein Sprecher der UNO in einer Erklärung mit. In der Wirklichkeit ist das alles natürlich etwas handfester abgelaufen: sogar 13-jährige Mädchen wurden von den Moslems, deren Religion in der Multikulti-Propaganda als Religion des Friedens dargestellt wird, mißbraucht und geschwängert. Dabei sollen die Mädchen von Einheit zu Einheit “weitergereicht” worden sein. Daß das wohl gängige Praxis bei moslemischen Militäreinheiten der UNO zu sein scheint, belegen wiederholte Berichte über sexuelle Vergehen von UN-Soldaten auch in anderen afrikanischen Ländern; in der Demokratischen Republik Kongo waren ebenfalls marokkanische Militärs beteiligt.

Wundern muß man sich freilich wohl eher nicht darüber. Bundesdeutsche Gutmenschen würden wohl jetzt mit einer besonderen Mentalität ihrer moslemischen „Mitbürger“ argumentieren. Und ganz so falsch würde man mit dieser Vermutung gar nicht liegen, denn schließlich hatte sich vor 1400 Jahren schon der Religionsstifter, auf den sich die Moslems selbstverständlich auch heute berufen, eine Sechsjährige in seinen Harem geholt - und mit neun Jahren ins Ehebett. Und daß Moslems entsprechend ihrer Religion in den sogenannten Ungläubigen ganz bestimmte Wesen sehen, kann im Koran nachgelesen werden. Das alles ist bekannt, es stellt sich nur die Frage, ob man sich das hier und anderswo gefallen lassen möchte.

BRD-Realität: Soziale Kälte und „Sozialdarwinismus-Light“

Bisher kaum öffentlich wahrgenommen wurde eine Bestimmung der Gesundheitsreform, wonach ab 2008 erstmals Volkswirte und Mediziner systematisch entscheiden sollen, ob Kosten und Nutzen einer Behandlung „angemessen“ sind. Und hier geht es nicht etwa nur um Preisvergleiche, sondern es muß unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten entschieden werden, wem noch was von der Krankenkasse erstattet wird.

Harte Kämpfe um Medikamente und Therapien könnten in der realexistierenden BRD bald Alltag werden. „Willkürliche Rationierung“ befürchtet gar die Hauptgeschäftsführerin Cornelia Yzer vom „Verband Forschender Arzneimittelhersteller“ (VFA).

Es liegt auf der Hand, daß die Alten das Nachsehen haben werden – und zwar nicht erst im kommenden Jahr. Schon jetzt wird rationiert, wenn der Arzt sein Arzneibudget oder eine Klinik die Fallpauschale ausgeschöpft hat. Der Chef des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Eberhard Wille, sagte dazu, daß wenn alle Kosten eingerechnet würden, für Rentner oder Hausfrauen weniger erstattet werde als für Berufstätige. Denn deren Arbeitsausfall kommt die Sozial- und Steuerkassen teurer zu stehen als ein Ruheständler, wenn er länger krank ist. „Bei Rentnern fällt da viel weg“, sagte Wille.

Jetzt zeigt sich, daß die unsäglichen Äußerungen des Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der „Jungen Union“ (JU), kein Ausrutscher waren, sondern wohl unter den etablierten Übeltätern eine weit verbreitete, aber unausgesprochene Meinung sind. Wir erinnern uns, im August 2003 sagte dieser Mißfelder: Die Sozialsysteme seien „nicht dafür zuständig, daß jeder Senior „fit für einen Rentner-Adventure-Urlaub“ sei. „Ich halte nichts davon, wenn 85-Jährige noch künstliche Hüftgelenke auf Kosten der Solidargemeinschaft bekommen“, sagte der CDU-Nachwuchsbonze. Früher seien die Leute schließlich auch auf Krücken gelaufen, erklärte er kalt.

Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis die Liberalkapitalisten angesichts der demographischen Entwicklung auf den Gedanken kommen, daß es ökonomisch sinnvoll sein könnte, unproduktiven Rentnern ab einem bestimmten Alter die Einschläferung zu empfehlen. Denn das würde Kosten sparen und Platz machen für die Zuwanderung „produktiver“ ausländischer Facharbeiter.

Zahl der Neo-Deutschländer wächst

Mit „Wieder mehr Interesse an deutscher Staatsbürgerschaft“ schlagzeilte am 23. Juli 2007 unter anderem die „Tagesschau“. Man möchte bewußt sagen: „BRD-Staatsbürgerschaft“, denn mit Deutschland hat dieses Land kaum noch etwas zu tun. Manch einheimischer Deutscher, der noch Wert auf seine Herkunft legt, könnte es gar als Beleidigung ansehen, mit jenen Neubürgern dieselbe Staatsangehörigkeit teilen zu müssen, die diese BRD offenbar wahllos einsammelt.

Fast klingt es so, als sei man stolz darauf, daß nach Angaben des „Bundesamtes für Statistik“ 2006 erstmals seit fünf Jahren die Zahl der Einbürgerungen von Ausländern um 6,5 Prozent auf knapp 125.000 gestiegen ist. Die größte Gruppe stellten dabei, wie könnte es anders sein, Personen aus der Türkei, deren Anteil an allen Einbürgerungen mit 33.478 Personen 26,8 Prozent betrug. Danach folgten Einbürgerungen von 12.611 Personen aus Serbien und Montenegro sowie dem gemeinsamen Vorgängerstaat. An dritter Stelle der Gesamtzahlen rangierten 6.940 Eingebürgerte aus Polen, gefolgt von 4.690 Personen aus der Russischen Föderation. Auf den nächsten Plätzen folgten diejenigen aus der Ukraine (knapp 4.550), Israel (rund 4.310), Irak (rund 3.690), Iran (3.670), Marokko (knapp 3.550) und Kasachstan (3.210). Die größte Veränderung nach dem Herkunftsland gegenüber dem Vorjahr gab es 2006 mit Eingebürgerten aus Israel mit plus 50,2 Prozent, worüber man sich natürlich besonders freut. Allerdings fragt man sich schon, was ausgerechnet Israelis im Land der Täter suchen? Sollte es die Aussicht auf glänzende Geschäfte sein?

Sei es drum, zählt man nun einmal all jene der zuvor genannten Ausländergruppen zusammen, wird man unschwer feststellen können, daß von den Eingebürgerten fast 52.000 aus dem Orient kommen. Und auch die hier nicht genannten Neo-Deutschländer dürften in ihrer Mehrzahl sicher eine bunte bzw. dunkle außereuropäische Auswahl darstellen. Hier handelt es sich natürlich ausschließlich um „Fachkräfte“, denn die braucht dieser Staat – koste es, was es wolle.

In diesem Zusammenhang ist möglicherweise noch eine andere Zahl des „Bundesamtes für Statistik“ interessant. So wurden in der BRD 2006 offiziell knapp 120.000 deutsche Kinder im Mutterleib getötet. Man sollte sich übrigens davor hüten, in diesem Zusammenhang einen planvollen, also absichtlichen Bevölkerungsaustausch durch die herrschende Klasse unterstellen zu wollen, denn das wäre möglicherweise „rechtsextremistische“ Volksverhetzung. Und die muß natürlich geahndet werden!

Wo kämen wir schließlich hin, wenn die sozialverträgliche Abwicklung des Nationalstaats durch dumpfe, „ewiggestrige“ Parolen gestört würde – nicht wahr?

Beckstein für vereinfachte Zuwanderung

Günther Beckstein (CSU), der demnächst Ministerpräsident in Bayern spielen möchte, hat sich nach Medienberichten vom 21. Juli 2007 für eine vereinfachte Zuwanderung von ausländischen Fachkräften stark gemacht und sich für eine niedrigere Einkommensgrenze für „besonders qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland“ ausgesprochen.

Beckstein meinte: „Tatsächlich halte ich die Einkommensgrenze für die Zuwanderung von Hochqualifizierten für zu hoch. Wer verdient schon im Jahr 85.000 Euro?“
Er sprach sich dafür aus, die Grenze auf „vielleicht auf 70.000 Euro“ herunterzusetzen. Darüberhinaus solle es in manchen Branchen, in denen der Bedarf mit Arbeitskräften aus Deutschland nicht mehr gedeckt werden könne, möglich sein, daß Fachkräfte aus Osteuropa schon vor 2011 nach Deutschland kommen könnten. So meinte Beckstein weiter: „In der Baubranche, der Landwirtschaft und auch in der Pflege können wir den Arbeitskräftebedarf im Inland nicht decken. Da ist der Bundesarbeitsminister gefordert.“

Dabei weiß fast jeder, der nicht ganz des Denkens entwöhnt ist, daß es völliger Unsinn ist, davon zu sprechen, der Bedarf an Arbeitsplätzen in der Baubranche, der Landwirtschaft und im Pflegebereich sei nicht mit eigenen Arbeitskräften zu decken. In der Wirklichkeit sind Zehntausende deutsche Bauarbeiter ohne Beschäftigung und junge Assistenzärzte und Krankenschwestern verlassen zu Tausenden das Land, weil sie hier keine Zukunft mehr sehen. Und die Agrarindustriellen wollen am liebsten kuschende Arbeitskräfte, die zur Arbeit noch Geld mitbringen.

Es gäbe hierzulande für die von Beckstein angesprochenen Branchen sehr wohl genügend deutsche Arbeitskräfte, nur nicht solche, die für fünf Euro brutto die Stunde - und weniger - arbeiten würden, wie sich die Liberalkapitalisten das so sehr wünschen. Aber genau darum geht es Beckstein & Co: Billiglohnarbeiter für die globalisierte BRD-Wirtschaft – und das ohne Rücksicht auf die Verluste bei den Deutschen.

Dieselbe Type, die sich nun wie viele andere Etablierte auch für eine vereinfachte Zuwanderung stark macht, wollte noch kurz zuvor das „Gesicht für die demokratische Rechte in der CDU“ sein. Wie man sieht, bringt er dazu die allerbesten Voraussetzungen mit. Typisch CDU/CSU eben – möchte man sagen.





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