22. Juli 2007 - Erfolgreiche Spontandemonstration in Leipzig
Veröffentlicht am 23. Juli 2007
Entgegen der Vermutungen aus linken sowie vereinzelten nationalen Kreisen, die freien Aktionsgruppen um Leipzig befänden sich im Sommerloch oder wären zurzeit Demonstrationen gegenüber überdrüssig eingestellt, versammelten sich ca. 120 Kameraden im Problemstadtteil Leipzig-Grünau um dort alternativ unserer politischen Losung Ausdruck zu verleihen.
Der Zug bewegte sich durchs gesamte Grünaugebiet ungestört aber wohl gehört. Neben den bekannten Losungen verbreiteten die parteifreien Kameraden ca. 5000 Handzettel, welche den Fehler des Systems, die brD, zum Inhalt hatten. Gerade die Blockviertel in Leipzig, welche durch ihre hohe Arbeitslosenquote und sozialer Abgrenzung ihre Ohren und Augen gegenüber unserer Systemopposition noch nicht verschlossen haben, sind vorrangig in der nationalen Informationspolitik zu behandeln. Dies geschah an diesem herrlichen Sonntag erfolgreich und nachhaltig.
Während die Leipziger Linke diese Stadt selbst zur roten Hochburg erklärte, beschränkt sich ihr Mobilisierungspotential sowie überhaupt ihr Wille zur politischen Gegenaktion lediglich in den Worch-Pflichtveranstaltungen eines jeden, der beruflich oder politisch schneller weiterkommen will. Immerhin stellten diese vaterlandslosen Gestalten nach dreimonatiger Mobilisierung auf dutzenden Weltnetzseiten sage und schreibe ca. 300 „Aktivisten“ am 21. Juli auf die Straße. Erwartet wurden 2000 Krakeeler. Wenn man nun den Umstand anerkennt, das es sich heute um einen Sonntag handelte und nichts öffentlich beworben wurde, da spontan entschieden und es trotz alledem 120 nationale Aktivisten auf die Straße gebracht haben, sollte die selbsternannte „Rote Hochburg“ über eventuelle Sanierungsmaßnahmen nachdenken.
Die freien Kräfte um Leipzig sind überzeugt, dass durch künftiges Umdenken und daraus resultierenden schaffen von Alternativen des öffentlichen Auftrittes die Stadt Leipzig in naher Zukunft wieder attraktiver auch für bundesweit übergreifende Veranstaltungen werden wird. Viele Aktionen in jüngster Vergangenheit haben gut begehbare Wege in eine erfolgreiche Politik im Kampf um die Straße sowie die Köpfe der Volksgenossen aufgezeigt. Wir werden diesen Weg weiter ausbauen und wissen uns in diesem Denken weit ab von eingefahrenen, längst gescheiterten Taktiken und Strukturen überregional nicht mehr allein.
Der Widerstand in und um Leipzig steht und geht über zum politischen Angriff.



