Schweiz: Wo´s Not tut, lässt sich alles wagen
Veröffentlicht am 18. Juli 2007
In knapp zwei Wochen wird die nationale Erneuerungsbewegung den Nationalfeiertag begehen. Wie die Jahre zuvor, haben sich die Journaille und ihre Effekthascher bereits Wochen zuvor auf dieses Thema eingeschossen. Mit ihrer polemischen Berichterstattung trachten sie danach, den Schweizer Volkskörper zu vergiften und eine Eskalation zwischen repressiver Staatsgewalt und Exponenten der Erneuerungsbewegung zu schüren. Wir wagten es, die besitzlosen und ausgebeuteten dieser Herrschaftsordnung, in Kampf zu gehen mit dem Herrn der Welt. Doch verbunden werden auch die Schwachen mächtig. Und wir werden an diesem 1. August nicht wieder kapitulieren vor dieser unterdrückerischen Übermacht des Systems, welches das Territorium der Demokratie längst verlassen und munter auf der totalitären Klaviatur zu spielen begonnen hat. Nicht anders lässt es sich erklären, dass die in der Bundesverfassung verbriefte Versammlungsfreiheit durch die Kettenhunde des Systems regelrecht vergewaltigt wird. So müssen wir Nationalisten uns auf unserem eigenen Erb’ und väterlichem Boden uns verstohlen zusammenschleichen, wie die Mörder tun, und bei der Nacht, die ihren schwarzen Mantel nur dem Verbrechen und der sonnenscheuen Verschwörung leihet, unser gutes Recht uns holen, das doch lauter ist und klar, gleichwie der glanzvoll offene Schoss des Tages. Dieser Zustand ist freilich auch ein grosses Verdienst der journalistischen Demagogen im Gewand der Meinungsmacherei, die landauf, landab ihre Hatz auf subversive Elemente jeglicher Couleur kanalisieren. Doch ertragen sollten wir leichtfert’ge Rede dieser Unverschämten? Frei war der Schweizer von Uralters her, und heute reichen sich die Tyrannen die Hände. Wir können und wollen diese Schmach nicht weiter hinnehmen. Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht. Jedem Wesen ward ein Notgewehr in der Verzweiflungsangst, es stellt sich der erschöpfte Hirsch und zeigt der Meute sein gefürchtetes Geweih, die Gämse reisst den Jäger in den Abgrund – der Pflugstier selbst, der sanfte Hausgenoss des Menschen, der die ungeheure Kraft des Halses duldsam unters Joch gebogen, springt auf, gereizt, wetzt sein gewaltig Horn, und schleudert seinen Feind den Wolken zu. Und so wollen wir Streiter für die nationale Erneuerungsbewegung auch nicht weiter zaudern und zagen, währenddem über uns hängt das Tyrannenschwert. Wir sehen die Zeichen der Zeit kommen: Der zeitliche Zenith dieses Systems ist überschritten. Eine epochale Wende wird sich über unser Land und unseren Kontinent hermachen, welche die Umwälzung der jetzigen Zustände und die sittliche Erneuerung des Menschen zeitigen wird. Von Alp zu Alp werden sich die Feuerzeichen flammend erheben und die festen Schlösser der Tyrannen fallen. Wir sprechen nicht von Rache. Nicht Geschehenes rächen, gedrohtem Übel wollen wir begegnen.
Wir verstehen das Auftreten der nationalen Erneuerungsbewegung auf der Bühne der Schweizer Historie als Zäsur, als tiefen Einschnitt. Leider ist die Heimat zur Fremde uns geworden. Deshalb haben wir den Entschluss gefasst, gegen das Hier und Jetzt auf die Barrikaden zu gehen. Wir haben unserem friedlichen Gemüt den Entschluss abgerungen, uns nicht weiter unter das kapitalistische und despotische Joch zu beugen. Deshalb sind alle Nationalisten aufgerufen, an den Feierlichkeiten zum 1. August auf dem Rütli auch unter diesen widrigen Umständen teilzunehmen. Es ist an uns, ein lautstarkes und entschlossenes Zeichen zu setzen, dass wir uns nicht länger gängeln lassen wollen.
Gerechtigkeit des Himmels, wann wird der Retter kommen diesem Lande?





