Wegen „Fachkräftemangel“ noch mehr Ausländer ins Land holen?
Veröffentlicht am 5. Juli 2007
In der BRD leben inzwischen offiziell über 15 Millionen Ausländer, welche die etablierten Blockparteien in den letzten Jahrzehnten zielgerichtet in unser Land geholt haben. Aber den Systemparteien reichen diese 15 Millionen Ausländer noch lange nicht aus. Jetzt tischt man uns eine neue Begründung auf, warum wir angeblich noch mehr Ausländer „benötigen würden“. Das neueste “Argument” lautet nun “Fachkräftemangel”. Jetzt will man uns einreden, dass aufgrund des “großen Aufschwungs” und der “hervorragenden Wirtschaftslage” es nicht mehr genügend verfügbare deutsche Fachkräfte gibt, und “uns deshalb nichts anderes übrig bleibt, als jetzt Fachkräfte aus dem Ausland reinzuholen”.
Nur erstens ist dieser angebliche „Aufschwung“ tatsächlich nur eine künstlich herbei geredete Luftblase. Siehe dazu z.B. Was hat eigentlich der einzelne Arbeiter vom großen Aufschwung?
Andererseits sind für den jetzigen „Fachkräftemangel“ dieselben Übeltäter verantwortlich, die nun dieses „Problem“ mit weiteren Ausländern „lösen wollen“.
Erinnern wir uns mal 3 Jahre zurück, da vernahmen wir noch folgende Worte in den Medien:
„Arbeitslose Akademiker – Sie sind jung, gebildet, haben oft mehrere Abschlüsse und gute Noten – aber keine Arbeit. Im Januar 2004 wuchs die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit erfassten erwerbslosen Akademiker um gut 40 Prozent von 180.000 auf 253.000, während bei den Arbeitslosen insgesamt der Anstieg mit zwölf Prozent deutlich geringer war. Auch die Jüngeren sind von der Jobkrise betroffen, fast 70.000 Akademiker unter 35 sind arbeitslos gemeldet, 70 Prozent mehr als vor drei Jahren.“
Statt das der Staat den vielen vorhandenen arbeitslosen deutschen Fachkräften zu einer Arbeit verholfen hätte, wurde diesen nahe gelegt, sich doch im Ausland eine Arbeit zu suchen, wenn es hier keine gibt. Auch in vielen Fernsehsendungen wurde den Deutschen die Auswanderung schmackhaft gemacht.
Enttäuscht von diesem System machten davon auch jedes Jahr tausende Fachkräfte gebrauch, und kehrten Deutschland den Rücken. Und von Jahr zu Jahr wuchs die Zahl der deutschen Auswanderer. Wie wir schon in einem anderen Artikel erwähnten, verzeichnete das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr knapp 145.000 Abwanderungen ins Ausland. Das entspricht der Einwohnerzahl einer mittleren Großstadt wie Potsdam. Nach Angaben einer Behördensprecherin ist dies die höchste Zahl seit Beginn der Statistik im Jahr 1954. Aber in dieser Massenabwanderung sahen „unsere“ Politiker kein Problem. SPD-Chef Kurt Beck rief diesbezüglich zu „mehr Gelassenheit“ auf. “Wenn deutsche Unternehmen sich weltweit aufstellen, schicken sie auch ihre Mitarbeiter ins Ausland”, sagte Beck. “In einer freien Gesellschaft ist es normal, auch ins Ausland zu gehen.”
Und jetzt besitzt man die Frechheit zu fordern, dass aufgrund des „Fachkräftemangels“ wir nun noch mehr Ausländer ins Land holen sollen, um den „Fachkräftemangel“ auszugleichen!
Dabei konnte man noch nicht einmal abwarten, bis auch wirklich alle deutschen Fachkräfte das Land verlassen haben. Denn laut renommierter Arbeitsmarktforscher gibt es trotz der ganzen Abwanderungswelle immer noch 30.000 arbeitslose Ingenieure in Deutschland.
“Der Arbeitsmarkt ist keineswegs leer gefegt. Es gibt noch immer 30.000 arbeitslose Ingenieure in Deutschland“, sagte die Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Franziska Schreyer. „Das Ganze ist etwas hochgepusht“, unterstrich die Soziologin und Arbeitsmarktforscherin in Bezug auf die voreilige Behauptung, dass wir jetzt schon einen „Fachkräftemangel“ hätten.
Um aber schnellstmöglich auch noch die letzten deutschen Fachkräfte „loszuwerden“, damit man dann endlich einen tatsächlichen „Fachkräftemangel“ vermelden kann, bietet der Staat jetzt auswanderungswilligen Deutschen sogar Hilfe an, damit die hier noch schneller verschwinden. Und da hört sich das ganze schon wieder ganz anders an.
Da ist komischerweise keine Rede vom „Fachkräftemangel“, sondern vom Arbeitsplatzmangel!
Damit den deutschen arbeitslosen Fachkräften ihre aussichtslose Situation in Deutschland bewusst wird, macht man diesen nun wiederum klar, dass es hier in absehbarer Zeit keine Arbeit für Fachkräfte geben wird, und sie deshalb ihr „Glück“ im Ausland versuchen sollen! „Wir haben hier keinen Fachkräftemangel, sondern einen Arbeitsplatzmangel“, sagte z.B. Wolfgang Lenze, Pressesprecher der Magdeburger Arbeitsagentur, an die Adresse der deutschen arbeitslosen Fachkräfte um ihnen eine Arbeitsaufnahme im Ausland schmackhaft zu machen, da für Fachkräfte nicht genügend Arbeit in Deutschland vorhanden wäre…
Im vergangenen Jahr wurden schon 1.441 Menschen aus Sachsen-Anhalt durch eine gewisse Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV) zum arbeiten ins europäische Ausland geschickt, bundesweit waren es sogar 10,134. Parallel zur aktuellen Fachkräftemangel-Debatte startet die Volksstimme jetzt eine Serie zum Thema „Arbeiten im Ausland“, um noch mehr Deutsche ins Ausland zu schicken. Ins Ausland will die ZAV jetzt laut Petra Schwarze (Leiterin des 17-köpfigen Teams der ZAV Auslandsvermittlung für Sachsen-Anhalt und Thüringen) verstärkt folgende Deutsche schicken: „vorrangig im Bauhaupt- und Baunebengewerbe, in der Metallbranche, Fachkräfte aus Hotellerie und Gastronomie, bei den Gesundheits- und Pflegeberufen oder für Call-Center-Agents im englischsprachigen Raum.“ Weiter erklärte Petra Schwarze: „Grundsätzlich werden vorwiegend Fachkräfte mit aktueller Berufserfahrung im Ausland gesucht.“ Das heißt, eine Berufsausbildung und ein paar Jahre Berufserfahrung sollte man mitbringen, wenn man als Deutscher ins Ausland wechselt. Nach Abschluss dieses neuen „Projekts“ wird man uns dann wieder weiszumachen, dass wir Aufgrund eines neuen und noch verstärkten „Fachkräftemangels“ dann noch mehr Ausländer reinholen müssen, „um den Fachkräftemangel auszugleichen“.
Außerdem haben wir, wie oben schon erwähnt, schon weit mehr als 15 Millionen Ausländer in Deutschland. Warum kann man denn damit nicht jetzt schon den „Fachkräftemangel“ ausgleichen, sondern will nun noch mehr Ausländer reinholen? Reichen die etwa noch nicht aus?
Dazu sollte man sich mal den tatsächlichen Bildungsstand unserer „ausländischen Mitbürger“ ansehen. Denn laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes sind Zuwanderer im Unterschied zur deutschen Bevölkerung viel geringer qualifiziert! Laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes haben von den Einwanderern fast 10 Prozent keinen allgemeinen Schulabschluss (bei den Deutschen sind dies nur 1,5 Prozent) und jeder zweite (51 Prozent) hat gar keinen beruflichen Abschluss (gegenüber 27 Prozent bei den Deutschen). Und im Alter von 25 bis 65 Jahren sind sie auch häufiger arbeitslos (13 gegenüber 7,5 Prozent).
Soviel dazu, dass die Ausländer „gebildeter“ wären als wir Deutschen.
Fazit:
Zuerst vertreibt man mit der inländerfeindlichen Politik die gut-qualifizierten Deutschen aus ihrem Land, dann soll dieser Verlust mit „Fachkräften“ aus dem Ausland wieder ausgeglichen werden, wobei sich diese „Fachkräfte“ als unqualifizierte Schma… erweisen, und wenn diese „neuen Mitbürger“ die verbliebenen Deutschen dann mit Gewalt terrorisieren, sollen wir noch „Verständnis“ für diese Gewalt gegen uns aufbringen?



