Eine unendliche Geschichte: Gewalt an Berliner Schulen

Veröffentlicht am 4. Juli 2007

Mitte Juni gerieten wieder einmal die Berliner Schulen in die Schlagzeilen. Innerhalb einer Woche zeigten gleich dreimal jugendliche ausländische Kriminelle, welchen Respekt bei ihnen deutsche Lehrer genießen. Am 19. Juni 2007 wollte ein 54-jähriger Lehrer an der Röntgen-Oberschule in Berlin-Neukölln einen Jugendlichen während der Pause des Schulhofes verweisen, der eine Schülerin belästigte. Ohne Vorwarnung schlug der 17-jährige Serbe dem Lehrer mehrmals mit der Faust ins Gesicht, der daraufhin zu Boden ging. Der Lehrer kam mit schweren Prellungen im Gesicht und einem Schock ins Krankenhaus. Der ausländische Kriminelle, der als „muskulöser Schulversager“ gilt und der schon die ganze Palette einschlägiger Vorstrafen von Körperverletzung bis schweren Raubes auf dem Kerbholz hat, zeigte also auf seine Art, was unter einer „multikulturellen Bereicherung“ zu verstehen ist.

Kurznachrichten von Radio Freiheit (1. Juli 2007)

Tags zuvor hatte an der Mildred-Harnack-Oberschule in Berlin-Lichtenberg ein anderer 19-jähriger Ausländer einen Stuhl nach seiner Lehrerin geworfen und ihr zugerufen, sie werde den Tag nicht mehr überleben, weil sie ihn aufgefordert hatte, das Funktelephon auszuschalten.

Am 15. Juni 2007 schließlich wurde in der Tempelhofer Dag-Hammarskjöld-Schule eine 58-Lehrerin mitten im Unterricht von Osama Hassan M. und Sascha F. angegriffen, mit einem Totschläger bedroht und beraubt. Der Ausländer und sein Spießgeselle wurden, wie sich später herausstellte, von einem anderen 16-jährigen Ausländer, Zaharia M., zu der Tat angestiftet, weil er nicht versetzt werden sollte.

Am 24. Juni 2007 berichteten schließlich die Medien vom schwunghaften Waffenhandel zweier mutmaßlicher Ausländer, die monatelang vor einer Wilmersdorfer Schule mit Springmessern und Totschlägern handelten. Nach Angaben der “Berliner Morgenpost” hatten die 14jährigen etwa 150 Springmesser und Totschläger an Mitschüler der Otto-von-Guericke-Schule sowie an Schüler der gegenüberliegenden Grundschule verkauft.

Nicht nur diese Vorfälle, sondern auch die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, daß die Berliner Schulen immer mehr aus dem Ruder laufen. Schon im vergangnen Jahr registrierte der Berliner Senat einen deutlichen Zuwachs der gemeldeten Gewaltvorfälle an Berliner Schulen. So stieg deren Zahl im Schuljahr 2005/2006 um mehr als 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Etwa doppelt so oft wurden Körperverletzungen und Bedrohungen gemeldet. Im Vergleich zur Gewaltbilanz von vor fünf Jahren ist sogar eine Zunahme um mehr als das Sechsfache zu verzeichnen. 374mal wurden im vergangenen Jahr Lehrer attackiert, ein Jahr zuvor waren es 196 Gewalttaten gegen Lehrer.

Gerade zu als drollig ist zu bezeichnen, wie die Etablierten den Gewaltexzessen jugendlicher ausländischer Gewalttäter begegnen wollen. Hier belustigt vor allem die verbreitete Vorstellung, man könne hier etwas mit einem Mehr an Schulpsychologen und Sozialarbeitern erreichen. In diesem Sinne äußerte sich auch Ulrich Thöne, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am 21. Juni 2007 in der Berliner Zeitung, der zudem meinte: “Die Lehrer haben Sorge, der Situation in den Klassenzimmern nicht mehr Herr zu werden.“

Die Schulleiterin der Tucholsky-Grundschule, Iris Pakulat, zeigte, wie es sich für Gutmenschen gehört, viel Verständnis und nannte in derselben Zeitung als Ursache der Gewalt die oft sozial schwierigen Verhältnisse der Schüler, allgemeinen Werteverfall und fehlende positive Vorbilder durch Eltern. “Wir erleben zunehmend Eltern, die ebenfalls aggressiv gegen uns werden”, sagte sie.

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) meinte schließlich am 23. Juni 2007 in „Spiegel Online“, eine Ursache der Gewalt sei das „geringe gesellschaftliche Ansehen“ von Lehrern und antwortete auf die Frage, wie Lehrer besser geschützt werden können: „Weil Gewalt gegen Lehrer ganz unterschiedliche Ursachen hat, muß man das Problem von mehreren Seiten lösen - sei es die Verbesserung des Lehrerbildes, die Stärkung der Zusammenarbeit von Schulen und Jugendsozialarbeit bis hin zu ganz konkreten Präventionsmaßnahmen. In diesem Jahr startete ein gemeinsames Trainingsprogramm von Schule und Polizei, bei dem Lehrkräfte lernen, wie sie sich bei akuten Gewaltvorfällen und bei Bedrohungen verhalten können.“

Angesichts dieser fundierten Äußerungen des Bildungssenators werden die Lehrer in den Ausländerghettos Berlins sicher beruhigt sein, daß man ihnen das richtige Verhalten bei Bedrohungen beibringen will. Da kann ja gar nichts mehr passieren. Zum Brüllen auch die Forderung nach mehr Schulpsychologen und Sozialarbeitern. Gerade sie sind es doch gewesen, die hierzulande für die Demobilisierung in allen Bereichen verantwortlich sind, daß man sich von den ausländischen Gewalttätern, um es einmal drastisch zu sagen, ins Gesicht spucken läßt und man sich dann pädagogisch angemessen dafür auch noch artig bedankt. Und genau deswegen haben unter anderem die Lehrer insgesamt ein geringes gesellschaftliches Ansehen - vor allem bei den fremden Gewalttätern, die darüber nur lachen können. Zu Recht, wie ich meine.

Wer meint, sich für dieses System derart charakterlich verbiegen zu müssen, verdient kein Mitleid. Und schließlich sind es im Großen und Ganzen ja auch die Lehrer gewesen, die ganze Schülergenerationen ihrem Vaterland entfremdeten. Nun sollen sie auch die „multikulturelle Bereicherung“ in vollen Zügen genießen. Jeder bekommt schließlich irgendwann einmal das, was er verdient.





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