Wo man nur hinschaut: Desinformation und Volksverdummung - Beispiel Afghanistan

Veröffentlicht am 3. Juli 2007

Wozu dienen die Tornados in Afghanistan? In Berichten über Waffen und Rüstungssysteme liest man, daß die Kameras der Tornados hochaufgelöste Fotos machen, die aber erst nach der Rückkehr der Box entnommen und entwickelt werden können. Das geschieht also im deutschen Stützpunkt in Masar-i-Scharif. Dort wird dann das Bildmaterial ausgewertet und das wichtig erscheinende nach Kabul zum ISAF-Stab weitergeleitet. Für aktuelle Lagebilder sind die Fotos also nutzlos.

Wie in Militärzeitschriften erläutert und im Kosovo-Krieg erfolgreich eingesetzt, verfügt die Bundeswehr über sogenannte »Drohnen«, unbemannte Flugkörper, die gestochen scharfe Fernsehaufnahmen machen, welche zeitgleich an die Bodenstationen übermittelt werden.

In jeder Zeitung kann man lesen, daß die Satteliten der USA sogar aus dem Weltraum Aufnahmen machen können, bei denen man das Nummernschild eines Autos oder eine Zigarettenschachtel erkennen kann.

Wozu also dienen die deutschen Tornados in Afghanistan?

»Die Deutschen sollten mit kämpfen, und auch mit sterben, wenn nötig.«
Ronald Neumann, US-Botschafter in Kabul, lt. WamS vom 26.11.2006

»Westliche Jagdbomber und Kampfhubschrauber verbreiten Angst und Schrecken unter der Zivilbevölkerung. Wir sind dabei, durch diese unverhältnismäßige militärische Gewalt das Vertrauen der Afghanen zu verlieren.«
(Zitat aus einem Brandbrief des militärpolitischen Beraters der Bundesregierung in Kabul vom 13.5.2007 an Bundesaußenminister Steinmeier)

Haben Sie, liebe Leser, in Ihrer Tageszeitung ein Wort davon gelesen? Die Bundesregierung und das Parteienkartell in Berlin will uns einreden, der deutsche Einsatz in Afghanistan sei eine friedliche Entwicklungs- und Aufbauhilfe für Schulen, Brücken und Krankenhäuser. In Wahrheit ist die BRD durch Ihre Mitgliedschaft in der NATO mitverantwortlich für immer mehr Verletzungen des Kriegsvölkerrechts durch die NATO-geführte ISAF-Truppe.





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