Wie lenkt man von linksextremistischer Gewalt ab?

Veröffentlicht am 16. Juni 2007

Nach den schweren Krawallen von linken Autonomen in Rostock steckten die Medien und Politiker in einem Dilemma. Jahrelang wurden diese Autonomen von staatlichen Fördergeldern unterstützt, wofür diese Chaoten dann immer wieder als Handlanger des Staates dienten, indem diese Chaoten bei Demonstrationen der nationalen Opposition die friedlichen Demonstranten angriffen, woraufhin der Staat aus „Sicherheitsgründen“ oftmals den „Notstand“ ausrief, um Demonstrationen von Systemgegnern zu verbieten. Doch in Rostock waren diese „autonomen“ Systemhandlanger nun völlig „außer Kontrolle“ geraten.

Bei den Krawallen in Rostock handelte es sich keineswegs um „unorganisierte“ Taten einiger weniger, sondern hier waren tausende Chaoten beteiligt, die von Systemparteien wie den „Grünen“ und der „Linken.PDS“ dort hin gerufen wurden. Und die meisten dieser „Autonomen“ bekennen sich selber als Anhänger dieser beiden Systemparteien. Diese Krawalle wurden von den Autonomen monatelang vorher geplant. Bei diesen schweren Krawallen wurden dann von den linksextremistischen Gewalttätern ca. 500 Polizisten verletzt, etliche sogar schwerverletzt. Diese Krawalle waren derart heftig und brutal, dass selbst den Medien nichts anderes übrig blieb, als davon zu berichten, da man solche Gewaltausmaße nicht wie sonst üblich verschweigen konnte.

Nun war mit einmal das jahrelang inszenierte Bild aus den Fugen geraten, dass die Linken ja angeblich die „Braven“ sind und angeblich die „Rechten“ die schlimmen Schläger wären. Zwar war vielen Menschen vorher schon klar, dass an dem Bild, was die Medien immer darstellten, etwas nicht stimmt, aber jetzt wurde auch den letzten Zweiflern bewusst, von welcher Richtung tatsächlich eine hohe Gewaltgefährdung ausgeht.

Und dann gingen ausgerechnet noch am selben Tage über 2000 („rechte“) Nationalisten in mehreren deutschen Städten friedlich auf die Straße, um gegen den G8-Gipfel und gegen Versammlungsverbote zu demonstrieren. Während die Bürger gerade in den Nachrichten die Bilder von den Krawallen in Rostock gesehen hatten, sahen sie nun vor der eigenen Haustür friedliche „Rechte“ demonstrieren.

Jetzt hatten die Medien und Politiker ein Riesenproblem. Die Frage lautete nun:

Wie können wir von den linken Krawallen in Rostock bloß wieder ablenken und wieder den Leuten einreden, dass die Linken ja gar nicht so schlimm sind, sondern die Rechten noch viel viel schlimmer sind?

Sollte man jetzt wieder monatelang auf eine Tat warten, die man dann irgendwie wieder als „rechtsextremistische Gewalttat“ zurechtbiegen kann, oder sollten hier lieber wieder einige „nachhelfen“, damit es schneller geht?

Doch dann ging es mit einmal viel schneller als erwartet. Schon eine Woche nach den Rostock-Krawallen brach vermutlich in sämtlichen staatlichen Medienanstalten grenzenloser Jubel aus. Denn schon so schnell hatte sich doch tatsächlich etwas ereignet, was man mit viel „journalistischer Freiheit“ zu einem „rechtsextremistischen Überfall“ zurechtbiegen könnte.

Gemeint ist natürlich die Kneipenschlägerei in Halberstadt, wo einige Jugendliche auf eine Gruppe von Theaterleuten einschlugen. Nun kommen zwar alkoholbedingte Kneipenschlägereien leider jedes Wochenende zu dutzenden vor, aber diese musste jetzt als das große Ablenkungsmanöver der Medien herhalten. Denn jetzt hat man ganz schnell die jugendlichen Kneipenschläger zu „Neonazis“ gemacht. Was die Täter nun aber genau mit „Neonazis“ zu tun haben sollen, das hielten die Medien nicht weiter für nötig zu erwähnen. Es reicht doch vollkommen aus, wenn man einfach behauptet, dass es „Rechtsextreme“ gewesen sein sollen. Auch was an dieser Tat überhaupt politisch motiviert gewesen sein soll, bleibt weiter unklar. Denn für eine „rechtsextremistische“ oder auch „linksextremistische“ Tat muss es ja wohl einen politischen Hintergrund geben. Was soll daran aber bitteschön „politisch motiviert“ sein, wenn man sich völlig sinnlos vor einer Kneipe herumprügelt?

Ganz nebenbei bemerkt wird statistisch gesehen etwa jede halbe Stunde in Sachsen- Anhalt zugeschlagen (also eine Körperverletzung verübt, eine von mehr als 17.000 Körperverletzungen pro Jahr in Sachsen- Anhalt)

Doch trotzdem setzte nun natürlich die erwartete Medienwelle ein. Deutschlandweit wird nun über diese Schlägerei „berichtet“. Das zu erwartende Ablenkungsmanöver hat somit vorzüglich geklappt. Die schweren Krawalle von Rostock sind damit schon nach einer Woche vergessen und abgehakt, während die Tat von Halberstadt wohl noch einige Monate durch die Medien gehen wird.

Wir ersparen es uns an dieser Stelle, zum Thema Gewalt mal wieder unsere ausführliche Meinung darzulegen, denn das wir gegen jede Art von Gewalt sind, haben wir ja schließlich schon etliche male klargestellt.

Aber nicht nur die Medien nutzen jetzt den Vorfall in Halberstadt aus, um nun pauschal alle Systemkritiker z.B. als „Dumpfbackengesindel“ zu beschimpfen, sondern natürlich wird das ganze jetzt auch gleich noch von den Politikern ausgenutzt, um jetzt noch mehr gegen alle Systemkritiker vorzugehen, und noch mehr Gesetze zu erlassen, um kritische Meinungen unter Strafe zu stellen.

Selbst unser Genosse Innenminister Hövelmann musste jedoch zugeben:

Zwischen Januar und Mai wurden 166 „rechtsextreme Straftaten“ registriert, darunter 15 Gewalttaten. Im Vergleichszeitraum 2006 waren es noch 431 Straftaten.

Er hat leider nur vergessen zu sagen, das „rechts“, „rechtsextremistisch“ usw. je nach Bedarf Auslegungssache ist und das jeder Kriminelle oder Asoziale der mal eben aus Provokation (oder warum auch immer..) seinen Arm hochreißt, gleich dem „rechten Spektrum“(sehr dehnbarer Begriff) zugeordnet wird. Er vergaß auch zu erwähnen, dass es alleine im erwähnten Zeitraum der 15 angeblich „rechten“ Gewalttaten, mehr als 7.100 Körperverletzungen von „Nichtrechten“ gab.

Dabei sollte man lieber Mal die „Hintermänner“ und Anstifter von Gewalttaten zur Verantwortung ziehen, anstatt jetzt wieder gegen friedliche Systemkritiker vorzugehen! Ein Beispiel für die Anstiftung von Gewalttaten gibt es z.B. hier: Grünenpolitiker ruft offen zur Gewalt auf! Es hatte zwar ein Jahr gedauert, bis „endlich“ jemand diesem Gewaltaufruf folgte (wenn auch eher unbewusst), trotzdem wäre es mal an der Zeit solche Anstifter von Gewalttaten zu bestrafen.

Im Übrigen lösen natürlich nur Gewalttaten von deutschen Jugendlichen (die man dann zu „Neonazis“ macht) bei den Politikern und Medien eine große „Betroffenheit“ und „Abscheu“ aus, während andere ähnliche Gewalttaten „uninteressant sind“. Man vergleiche bitte mal die Tat von Halberstadt mit dieser hier, die sich erst vor kurzem in Wolmirstedt ereignete:

Südländer verprügeln Passanten

Wolmirstedt (cl). In der Wolmirstedter Friedensstraße hat in der Nacht zum Sonntag gegen 4.10 Uhr nach Polizeiangaben ein tätlicher Übergriff stattgefunden. Zwei Männer südländischen Aussehens fuhren neben einer Gruppe von zehn Personen her, die auf dem Heimweg von einer Party war. Plötzlich hielt der Kleintransporter, auf dem laut Zeugenaussagen das Logo eines Dönerladens zu sehen war. Der Fahrer stieg aus und prügelte mit einem Baseballschläger wahllos auf die Gruppe ein. Vier Personen mussten ambulant behandelt werden. Danach fuhr der Täter davon. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Während aber der angebliche „Neonazi-Überfall von Halberstadt“ durch sämtliche Nachrichtensendungen und Zeitungen geht, war dieser Überfall nur der Lokalpresse eine kurze Randbemerkung wert….

Bleibt zum Schluß also mal wieder nur die Frage: Wem nützt das ganze? Genützt hat der Vorfall in Halberstadt nur den Medien, um wieder eine neue Hetzwelle gegen alle Systemkritiker zu entfachen und den Politikern, um gegen Systemgegner noch härter als bisher vorzugehen!





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