Schäuble will Kotprobe – geben Sie ihm Ihre!
Veröffentlicht am 26. Mai 2007
Das kostet Sie in der Apotheke 50 Eurocent. Mehr nicht. Röhrchen für Ihre Stuhlprobe, und was könnte besser sein, lassen sich auch gut und sicher versenden. Ein Spatel voll genügt – bitte nicht das ganze Röhrchen füllen.
Und wer der Meinung ist, der eigne Stuhl sollte es nicht sein – man weiß ja nicht welcher Geheimdienst davon profitiert und der eignen Bundesregierung ist seit dem Umschlag von sogenannten “Terrorverdächtigen” über deutsche Flughäfen ja nicht mehr zu trauen, der findet an jedem Platz geeignete Häufele auf der Strasse.
Übrigens: Die ganze Familie kann mit machen und wenn Sie Minderjährige im Haus haben, schicken Sie deren Probe gleich mit. Als verfassungstreuer Mitbürger kann man ja nie wissen, was aus dem Nachwuchs dereinst wird!Diese Methode hätte auch den Vorteil, die Zuverlässigkeit des Geruchstests zu prüfen und die Wirksamkeit des Tests interessiert uns Bürgerinnen, Bürger und Steuerzahlerinnen natürlich ganz besonders. Wir wollen schließlich künftig in Sicherheit leben. Helfen Sie Herrn Schäuble!
Bedanken Sie sich artig bei Schäuble und bitten Sie um die Beantwortung folgender Fragen:
1) Reicht die Stuhlprobe aus oder werden noch weitere Körperabsonderungen benötigt?
2) In welchen Datenbanken wird die Probe verwahrt?
3) Ist die Aufbewahrung gegen Verwechselungen gesichert?
4) Wann wird die Probe entsorgt, werde ich benachrichtigt, sobald eine neue Probe benötigt wird?
5) Wäre es nicht sinnvoll die eingesandten Proben gleich der Krankenkasse respektive der Gesundheitsversicherungswirtschaft zukommen zu lassen? Bei eventuellen Krankheiten könnten so Kosten gesenkt werden (Betroffene mit teuren Krankheiten bloß nicht versichern!).
Der Einsatz weniger Cent hilft unsrem Sicherheitsminister unbürokratisch (!) weiter.
Senden Sie an:
Bundesministerium des Innern
Dienstsitz Berlin
Alt-Moabit 101 D
10559 Berlin
(Körperliche Sendungen gehen leider noch nicht per eMail).
Quelle: Riverside Magazin
Altermedia





