8. Mai - Lübeck: Erst Arbeitseinsatz, dann Gedenkveranstaltung

Veröffentlicht am 11. Mai 2007

Der 8. Mai wird in der BRD als “Tag der Befreiung” gefeiert. An diesem Tag der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht wurde Deutschland angeblich vom Nationalsozialismus befreit. Daß dieser Befreiung der Tod von über 3 Million deutschen Soldaten vorausging, wird schnell vergessen. Auch die Mittel mit denen diese Befreiung erzwungen wurde, treten heute in den Hintergrund der öffentlichen Wahrnehmung. Noch im Februar 1945 wurde die Stadt Dresden, ohne eine militärische Notwendigkeit, in Schutt und Asche gelegt. Dabei starben über 250.000 Menschen. Und das alles im Zeichen der Befreiung? Selbst nach dem vermeintlichen “Tag der Befreiung” setzte eine von den Kriegssiegern geplante und vorbereitete Aktion ein, die als die größte Menschenjagd und -vertreibung in der Geschichte bezeichnet werden kann: 20 Millionen Deutsche wurden aus ihrer Heimat vertrieben. 3,3 Millionen Deutsche verloren bei diesem einzigartigen Verbrechen ihr Leben. Sie wurden erschlagen, erdrosselt, erstochen, erschossen, zu Tode vergewaltigt. Am Rande der Straßen und Wege wurden sie verscharrt, niemand konnte sie zählen, vor allem niemand konnte sie mehr schützen. Von diesen Verbrechen wird in der Öffentlichkeit heute nur noch selten gesprochen, daher stellt es für uns Nationalisten eine Verpflichtung dar, diesen Opfern zu gedenken und ihren die letzte Ehre zu erweisen. Wir feiern nicht!

8. Mai - Lübeck - Bild 1

Auch in Lübeck versammelte sich bereits am Abend des 7. Mai eine Gruppe von nationalbewußten Deutschen, um ein Ehrenmal zu reinigen und Blumen zu pflanzen. Nachdem in den vergangenen Jahren der Lübecker Ehrenfriedhof Mittelpunkt unserer Aktivitäten war, wurde in diesem Jahr eine andere Gedenkstätte gewählt. Während das Friedhofsamt auf dem Ehrenfriedhof wenigstens noch einige Blumen vor die Gedenkstätte pflanzen läßt, fanden die Aktivisten an der Fackenburger Allee ein anderes Bild vor. Das Blumenbeet war mit Unkraut bedeckt und der mit Farbe beschmierte Gedenkstein durch Moos so verdreckt, daß die Inschrift nahezu unleserlich war. Nach unserem Arbeitseinsatz erstrahlte die Gedenkstätte in neuem Glanz. Der Stein konnte gereinigt werden, wobei sich auch der unleserlichen Schrift angenommen wurde. Auch die Beseitigung des Unkrauts und das Pflanzen neuer Blumen war Bestandteil unseres Arbeitseinsatzes, der nach knapp zwei Stunden ohne Störungen beendet wurde.

Am 8. Mai, dem eigentlichen Tag der Ehre, wurde am gereinigten Ehrenmal eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der angeblichen Befreiung durchgeführt. Mit Fackeln und Fahnen ging es in Zweierreihen zum Ehrenmal. In einer Ansprache konnte verdeutlicht werden, daß die Vertreibung von über 20 Millionen Deutschen aus ihrer angestammten Heimat ein unfaßbares Verbrechen war, welches nicht in Vergessenheit geraten darf. Ebenso wurde hervorgehoben, daß diese Form der “Befreiung” auch heute einen festen Bestandteil alliierter Kriegspolitik darstellt, wie das Beispiel Irak eindrucksvoll belegt. Nach einer Gedenkminute und dem Aufstellen eines Lebenslichtes ging es geordnet zurück zum Ausgangspunkt.

Auch in der Zukunft werden wir unsere Aktivitäten nicht ausschließlich auf den Lübecker Ehrenfriedhof beschränken, denn auch in den Stadtteilen gibt es Gedenkstätten, welche sich in einem erbärmlichen Zustand befinden. Dass sich die Beobachter der Antifa am 8. Mai bei Regenwetter stundenlang am Ehrenfriedhof die Beine in den Bauch gestanden haben, und vergeblich die Heimweg antreten durften, war ein netter Nebenaspekt unserer diesjährigen Aktivitäten.

8. Mai - Lübeck - Bild 2
Das Ehrenmal nach dem Arbeitseinsatz: So soll es aussehen!





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