Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Kriegsendes in Dresden

Veröffentlicht am 10. Mai 2007

Trotz strömenden Regens gedachten am 8. Mai etwa 60 Kameradinnen und Kameraden der NPD-Kreisverbände Dresden und Weißeritzkreis sowie des Nationalen Bündnisses Dresden der deutschen Gefallenen des 2. Weltkrieges. An einer Grabstätte für sechs gefallene junge Soldaten in einem Waldstück in der Nähe von Dresden wurden mehrere Kränze niedergelegt. Nach einer kurzen Ansprache wurde den Toten unseres Volkes mit einer Schweigeminute gedacht. Zum Abschluß sangen alle gemeinsam das Lied vom guten Kameraden.

KranzUnerfreuliche Begleiterscheinung war ein völlig überzogenes massives Polizeiaufgebot vor Ort. Der Sinn dieses Einsatzes wird wohl auf ewig ein Geheimnis der zuständigen Behörden sein. Immerhin zeigten sich die Einsatzkräfte vor Ort sehr zurückhaltend, so daß die Veranstaltung ungestört durchgeführt werden konnte. Auch am 62. Jahrestag des Kriegsendes und der Kapitulation der deutschen Wehrmacht ist es offensichtlich immer noch keine Selbstverständlichkeit, daß man auch der deutschen Opfer dieses aufgezwungenen Krieges gedenkt.

Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten kamen auf den Schlachtfeldern und im Bombenhagel der Alliierten ums Leben oder wurden aus ihrer Heimat vertrieben und ermordet. In diesem herausragenden Kapitel deutscher Geschichte stehen Tapferkeit und Heldenmut neben Not und Elend und am Ende steht die totale Niederlage und die Rache der Sieger. Das deutsche Volk, das auf dem Schlachtfeld und an der Heimatfront sein Vaterland verteidigte wurde gedemütigt, verleumdet und umerzogen.

Aufgabe der heutigen Generationen ist es, die Erinnerung an die Toten unseres Volkes lebendig zu halten und ihr Andenken in Würde zu wahren.

09.05.2007

Jens Baur
Kreisvorsitzender





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