1. Mai Dortmund: Vorsorglich Strafanzeige gegen Frank Gockel gestellt
Veröffentlicht am 7. Mai 2007
Innerhalb kürzester Zeit machte der Aachener Friedenspreisträger Frank Gockel eine Schlagzeile nach der anderen. Mittlerweile leidet Gockel, laut eigenen Bekundungen, unter Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche. Grund dafür sei eine sprichwörtliche „Gockel- Jagd“, denn auf Grund eines Plakates müsse Gockel um sein Leben fürchten. Wer hinter dem Titel „Friedenspreisträger“ einen pazifistisch veranlagten Menschen erwartet irrt in diesem Falle. Gockel trat in der Vergangenheit mehrfach als Redner auf Demonstrationen auf, bzw. meldete er diese selbst an. Besonders im letzten Jahr machte er um sich Wirbel, denn er im Rahmen einer seiner Demonstrationen wurde ein fragwürdiges Plakat in Umlauf gebracht.
Auch auf einer Demonstration am 25.3. 2006 in Gütersloh rief der Hintermann der gewalttätigen Antifa-Szene zu Straftaten auf. Dort hielt er eine Ansprache an - so wörtlich - “liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten“, die sich gegen eine nationale Demonstration versammelt hatten. Frank Gockel forderte, dass man „den braunen Mob aus den Straßen von Gütersloh, und nicht nur in Gütersloh, sondern überall, wo man ihn antrifft, jagen soll“. Dieser Aufforderung wurde umgehend Folge geleistet. Laut Polizeibericht der Kreispolizeibehörde Gütersloh vom 25.03.2006 - 20:19 Uhr wurden aus der Gruppe der linken Demonstranten Flaschen und eine Billardkugel auf die “Rechten” geschleudert. Getroffen wurde niemand, stattdessen ein Polizeiwagen beschädigt.
Und auch am 28.04. in Paderborn konnte es unser Gockel nicht lassen und forderte seine Truppen auf, am 1.Mai in Dortmund gegen “den braunen Mob” aktiv zu werden. Wie aktiv diese geworden ist vermag die Dortmunder Polizei über die linksradikale Gegendemo zu vermelden: “Gegen 11.30 Uhr löste der Versammlungsleiter noch vor Erreichen des Wendepunktes in der östlichen Innenstadt die Veranstaltung auf, da er aus seiner Sicht keinen Einfluss auf das Verhalten von Teilen der Teilnehmer hatte. Teilnehmer dieser aufgelösten Versammlung begaben sich auf die Gleise der angrenzenden S-Bahn und entzündeten dort Feuer. Die Bahnstrecke ist zurzeit gesperrt. Es kam zu Steinwürfen gegen Polizeibeamte”.

Einer der mutmaßlichen Randalierer sollte uns schnell bekannt vorkommen. Für uns ist es nicht abwegig, dass jemand, der
- Öffentlich zu Straftaten, im Sinne einer Hetzjagd, gegen Andersdenkende aufruft,
- Plakate, auf denen eine Person mit Fußtritten schwer verletzt wird, billigt, bzw. möglicherweise selbst verbreitet hat,
- im Kontakt mit einschlägig bekannten Antifaschisten steht,
sich auch an Randale, im Rahmen der 1. Mai Demonstrationen, beteiligt. Da wir annehmen müssen, dass Frank Gockel aktiv an der Randale in Dortmund beteiligt war, werden wir sicherheitshalber den Staatsschutz Bielefeld informieren und Strafanzeige gegen Gockel stellen.





