Von der Gesellschaft zur Gemeinschaft

Veröffentlicht am 5. November 2009

1 ZusammenhaltFrüher war es gang und gäbe mit drei Generationen unter einem Dach zu leben. Großeltern, Eltern und Kinder lebten zusammen und während die einen das Geld verdienten, passten die Anderen auf den Nachwuchs auf. Man ergänzte sich und half. Noch heute erzählen unsere Großväter und -mütter von diesen Tagen und man kann seine Fantasie schweifen lassen, wie harmonisch es damals tortz vieler Probleme gewesen sein mag.

Eine andere Zeit

Damit ist es heute vorbei. Wir leben in einer anderen Zeit, sicher, doch ist sie auch eine bessere?
Die Großeltern leben für sich, ein Besuch lässt sich ab und an einrichten, meistens sieht man sich ja schließlich auf großen Festen, wie Weihnachten oder dem Geburtstag. Sind die Alten aber alt genug nutzt man die Gelegenheit und bringt ihnen näher, wie toll ein Altenheim ist. Dort müssen sie nichtmehr für sich selber sorgen und die Kinder noch weniger. Ist also gut für alle Beteiligten, zumindest aber für die Kinder der abgeschobenen Großeltern, die sich jetzt lediglich um Papierkram, nichtmehr aber um den Kram der Alten kümmern müssen.
Ganz ähnlich sieht es beim eigenen Nachwuchs aus, wenn man denn überhaupt welchen hat. Denn nicht jeder hat Zeit für seine Kinder. Da gibt es den Beruf, die Hobbys und schließlich auch noch den Partner, der so viel Zeit in Anspruch nimmt. Verständlich, dass man da nirgendwo ein Baby unterschieben kann. Falls es aber doch mal klappen sollte gibt es ja immerhin Kindertagesstätten und andere Einrichtungen, die das aufziehen des eigenen Sprösslings zum Großteil übernehmen können, den Rest erledigt der Fernseher. Der verbraucht zwar Strom, dafür nervt das Balg aber immerhin nicht. Sollte man sich von den alten romantischen Schnulzen aus dem Fernseher überredet haben lassen zu heiraten, ist das auch nicht so schlimm wie früher. Scheidungen gehören eben zu Hochzeiten, wie der Tod zum Leben und der Treueschwur „In guten wie in schlechten Zeiten“ war ja auch nur so eine Floskel. Immerhin sieht die Geliebte viel besser aus und ist natürlich um einiges jünger oder reicher. Dem eigenen Nachwuchs kann man ja immer noch E-Mails schreiben oder anrufen, falls es noch nicht gelernt hat mit den Tasten umzugehen oder Legastheniker ist. Sollte man aber nicht zu den Glücklichen gehören, die der liebe Herrgott mit Schönheit oder Reichtum gesegnet hat und dementsprechend kein(e) Geliebte(n) abbekommen hat bleibt immer noch Alkohol, Fernseher und ab und zu eine Ohrfeige für das freche Kind. Und der Frau gleich mit, die hat schließlich nichts Ordentliches gekocht.

Sehen kann man das oft genug im Fernsehen, egal ob bei Richter Hold oder dem Abendprogramm. Gewalt verkauft sich eben auch gut, also muss es gut sein, wenigstens nützlich, wenn man sich sonst nicht anders zu unterhalten weiß.
Das haben die Sprösslinge auch schon lange mitbekommen, deshalb drehen sie mit ihren Handykameras die letzten Folgen der spannenden Serien nach. Gewaltvideos nennt das die Presse, die Jugend nennt es geil. Damit lässt sich zwar (noch) kein Geld verdienen, aber die Kumpels beeindrucken, was für ein geiler Macker man eben ist. Der Papi macht’s ja schließlich zuhause vor und wie man bekanntlich weiß fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Gehört eben dazu. Dass die hier geschilderten Geschlechterrollen nicht immer zutreffen, zeigt der Frauenknast, eines der zahlreichen Umerziehungs-”Camps” oder ein Besuch in der nächsten Disco, da spielt auch gerne mal eine biologische Frau die Rolle des asozialen Schlägers und/oder Alkoholikers. Schließlich gibt es ja Emanzipation – auch für geistig Unterbelichtete, die sich für ganz schlaue Leuchten halten.

Wo stehst du?

Dass solche Familien kein Einzelfall sind, weiß man nicht erst seit dem letzten Skandal aus der Bild, oder der letzten Folge von der Supernanny, sie gehören zur Realität. Zu einer Realität in der wir atmen und in der wir leben, manche von uns zumindest.
Eine Realität, die uns tagtäglich begegnet. Sicherlich sind wir nicht so dekadent wie die ganzen A-,B- und C-Promis, die jedes halbe Jahr ein neuen Partner haben oder es in der Besenkammer treiben, genauso wenig, wie wir asoziale Väter oder Mütter sind, die ihre Babys in Mülltonnen stecken oder wegschauen, wenn unsere Kinder gemobbt oder missbraucht werden. Irgendwo dazwischen bewegen wir uns aber alle, weil wir zwangsläufig ein Teil dieser Gesellschaft sind, zu der eben U-Bahnschläger, Diskoschlampen und Politiker gehören. Vielleicht gehören sogar Gestalten wie Michel Friedmann dazu, aber eben nur vielleicht.

Was machen?

Natürlich raus auf die Straße gehen und diese Verhältnisse anprangern, mit anderen Menschen diskutieren und dem System die Maske Tag für Tag vom Gesicht reissen. Doch das alleine reicht nicht.
Diejenigen, die das Glück hatten vor diesem System geboren zu sein, werden immer weniger und damit steigt die Anzahl derer, die in dieser Gesellschaft aufgewachsen ist. Wir sind alles Kinder der BrD, das lässt sich nicht bestreiten, in welchem Maß wir aber dieses wert-lose Leben auch wirklich leben bestimmt jeder für sich selbst.
Wir wollen nicht zu denen gehören, die cool, hip und in sind, wir wollen wertvoll sein, wollen Werte haben und diese auch leben. Wir wollen schaffend sein, statt der Spaßgesellschaft hinterherzueifern. Wir wollen etwas bewirken und müssen deshalb in dieser Gesellschaft wirken. Sie verändern, sich selbst verändern um anderen Vorbild zu sein, um zu zeigen, dass es auch inmitten dieser Gesellschaft anders geht. Eben mit Tugenden, mit Werten und mit einem Rückgrat.
Dann schaffen wir es als Nationale Sozialisten da zustehen und eine echte Alternative zu sein. Dann werden wir wieder Siege erkämpfen können und uns von der liberal-kapitalistischen Gesellschaft abgrenzen können um eine Gemeinschaft zu bilden. Das wollen wir erreichen und nichts weniger.

Von einer Gesellschaft zu der Volks-Gemeinschaft. Von einer Szene zu der Volks-Bewegung.

Licht statt Schatten.





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