Sozialdemokratische Jugend gegen Kampf gegen Linksextremismus

Veröffentlicht am 4. November 2009

Die Ankündigung der neuen schwarz-gelben Koalition, künftig den Linksextremismus stärker zu bekämpfen, sorgt bei den Adressaten für erste Beunruhigung.

Die Regierungskoalition hatte sich in den Verhandlungen darauf geeinigt, daß Mittel, die bisher ausschließlich zum Kampf gegen Rechts verwendet wurden, zukünftig auch für den Kampf gegen Linksextremismus und islamischen Terrorismus eingesetzt werden sollen. Die Bundesvorsitzende der Jungsozialisten (Jusos) – der Jugendorganisation der SPD -, Franziska Drohsel, hat diese Pläne scharf kritisiert. Der „Tageszeitung (taz)“ sagte Drohsel, eine Zusammenlegung der Mittel würde bedeuten, daß man Anti-Rechts-Programmen Geld entziehe und statt dessen gegen linke Strukturen verwende. „Ich kritisiere die Gleichmacherei. Rechtsextremismus spricht Menschen das Recht auf Leben ab. Grundlage linker Politik ist das Streben nach einem freien und selbstbestimmten Leben für alle“, sagte die Juso-Chefin.

Mit der Verwendung des linken Klischeeschemas „Linksextremismus ist gut, da er den Menschen dient – Rechts ist schlecht, da Menschen bekämpft werden“, macht Drohsel deutlich, daß sie selbst, wie auch andere SPD-Mitglieder, inzwischen tief im linksextremistischen Sumpf stecken.

So bekannte sich die Juso-Vorsitzende in dem Interview auch dazu, an einer Solidaritätsdemonstration für die linksextreme „militante Gruppe“ teilgenommen zu haben. Sie hätte es „juristisch nicht okay gefunden“, wie das Verfahren gegen die Organisation gelaufen sei. Der „militanten Gruppe“ werden mehrere Brandanschläge zur Last gelegt. Angeblich hat sie sich jedoch mittlerweile aufgelöst. Drei Mitglieder der linksextremen Organisation wurden Mitte Oktober zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß die drei Männer im Sommer 2007 in der Stadt Brandenburg mehrere Brandsätze unter Fahrzeuge der Bundeswehr gelegt hatten.

Die Äußerungen der Juso-Chefin sind aber keineswegs als naiv abzutun, sondern Klientelpolitik des sozialdemokratischen Nachwuchses. Die Trennlinie zwischen Links und Linksextremismus ist bei den Jusos schon seit Jahren nicht mehr klar zu ziehen. So wird nicht nur am Rande von Demonstrationen gegen nationale Menschen mit bekennenden Linksextremisten zusammengearbeitet. Drohsel war schon 2007 – kurz nachdem sie in ihr Juso-Amt gewählt wurde – in die Kritik geraten, nachdem ihre Mitgliedschaft bei der linksextremistischen Organisation Rote Hilfe publik geworden war. Auf öffentlichen Druck hin gab sie die Mitgliedschaft damals auf.





Es sind 3 Kommentare vorhanden:

  1. Die eindeutige Bewegung nach “links” der Jusos ist ein Teil der Veränderung der alten Volkspartei SPD hin zu einer potentiellen Koalitionspartei mit den Kommunisten “der Linken”. Diese Bewegung bildet sich bundespolitisch derzeit auch in der Besetzung der Parteispitze ab. (Gabriel, Nahles, Wowereit) Der damit einhergehende Mitglieder- und Wählerschwund der SPD kann aus Sicht der nationalen Sache nur positiv gesehen werden.

    Das prinzipiell im linken “Anti-Nazi-Wahn” auch von den Jusos argumentiert wird, ist nicht anders zu erwarten. Wenn Sie feststellen: 2+2 sind 4, wird ihnen jeder Linke zustimmen. Sagen sie aber: Die Nazi’s behaupten, dass 2+2 4 seien, dann lösen sie einen wütenden Proteststurm aus.

    Das dieser Logik folgend Gelder des Staates für “Gegen Rechts Programme” und “Integartionsprojekte” – auch in Zeiten extrem knapper kassen des Staates – bereitgestellt werden, zeigt das nicht nur das Denken sondern auch das Handeln der “etablierten Linken” diesen Prinzipien folgt.

    Das dieser “Irrsinnslogik” auch bei der Rechtfertig von Gewaltakten gegen Einrichtungen und Menschen – auch von den Jusos – angewandt wird, lässt tief blicken. Es zeigt, dass die Grenze der linken SPD zu den extremistischen Gewalttätern der linksautonomen “Antifa” fließend geworden ist.

    Gut zu wissen, wo der Feind und seine Verbündeten stehen.

  2. Richtig lustig, wie ich BRD-Gutmenschen dermaßen HASSE.

    Rechtsextremismus spricht nicht das Leben anderer Menschen ab, sondern bedeutet nur ein Extrem-Konservativismus, Extrem-Chauvinismus, Extrem-reaktion und Extrem-Bürgertum, der gegen jegliche soziale Elemente ist. Das bedeutet aber nicht, dass er willkürlich Menschen umbringt.

    Links kann zwar frei und auf Selbstbestimmtheit plädieren, genauso gut, kann aber der jeweilige Führer oder die Partei auch ganz nach ihrem mehr oder weniger eigenem Interessen handeln, teilweise wider der Bevölkerung.

    der ganze BRD-Bockmist ist ohne wahrheitlichen Gefall und einfach nur wegzuschmeißen!

    Ekelhafte Links-Rechts Propaganda. SOZIALDEMOKRATIE ist NICHT LINKS, sondern der ZWILLINGSBRUDER des Faschismus, da die Sozialdemokratie genauso so Kapitalismus-freundlich, sozial-pragmatisch und kleinbürgerlich ist wie Mussolinis Faschismus.

    Sozikröten sind nicht links, sondern bürgerlich. Scheiß auf die Mittelschichtssesselfurzer mit zionistischem Intellekt.

  3. Dieses Linke pack vebreiten die Seuche genannt Kommunismus nach Deutschland! Sollen sie doch nach China oder Nordkorea gehen! Dieses elende Abschaum.

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