Bericht zum 1. Recklinghäuser Erich-Priebke-MarschÂ
Veröffentlicht am 25. März 2009
Die Idee
Als der Herbst des Jahres 2008 sich langsam seinem Ende zuneigte, kam einigen nationalen Sozialisten aus dem Großraum Recklinghausen die Idee zur Durchführung eines Marsches. Den Kameraden im Kreis und darüber hinaus sollte einmal etwas anderes geboten werden als Demonstrationen, Kundgebungen, Vortrags- und Musikveranstaltungen. Hinaus in die schöne Natur sollten sie, um dort eine sportliche Herausforderung zu bewältigen. Diese Herausforderung aber sollte nicht für sich allein stehen, sondern mit einem Namen, einem Schicksal verknüpft werden. Nach kurzem Überlegen stand ein Name im Raum: Erich Priebke.
Erich Priebke, geboren 1913, im Kriege SS-Hauptsturmführer bei der Sicherheitspolizei in Rom, sitzt seit 1994 in Haft. Wegen einer völker- und kriegsrechtlich unbedenklichen Repressalie im Jahre 1944 wurde er von italienischen Gerichten unter Mißachtung aller sogenannten rechtsstaatlichen Grundsätze als „Kriegsverbrecher“ verurteilt. Das offizielle brd-Deutschland diente wie so oft auch im Falle des Kameraden Priebke nicht den Menschen deutschen Blutes, sondern dem Feind… Erich Priebke aber ist standhaft und ungebrochen geblieben. Für den 95jährigen bricht 2009 bereits das 16. Jahr seiner Haft an, ein Ende ist nicht in Sicht.* So entschieden wir uns, den Marsch in seinem Namen durchzuführen, um allen teilnehmenden Kameraden sein Leben und Opfer für Deutschland näher zu bringen – und ihnen vor allem vor Augen zu führen, daß Muskelkater, schmerzende Knochen und Gelenke ein verschwindend geringes Opfer darstellen im Vergleich zu dem, was Erich Priebke und viele andere deutsche Menschen für Volk und Heimat in die Waagschale warfen.
Einige Wochen gingen ins Land. Es wurde Kontakt zum Kameraden Priebke aufgenommen, um ihn von der Idee in Kenntnis zu setzen. Der alte Herr zeigte sich sehr erfreut und versprach Unterstützung. Als Ansporn setzte er zwei seiner Autobiographien als Preise aus. Im Februar erfolgte dann im Kameradenkreis die Ankündigung des 1. Recklinghäuser Erich-Priebke-Marsches. Die männlichen Teilnehmer würden eine Strecke von etwa 32 Kilometern zu bewältigen haben – zwei Kilometer für jedes Jahr, das Erich Priebke bis jetzt in Unfreiheit verbringen mußte –, die Frauen 24 Kilometer (anderthalb Kilometer für jedes Haftjahr). Die Resonanz war überwältigend. Viele Kameraden meldeten sich, um zu Ehren von Erich Priebke zu marschieren.
Der Marsch
Am 21. März 2009 war es dann soweit. Pünktlich zum Frühlingsanfang bescherte der Wettergott wunderschönen blauen Himmel bei angenehmen Temperaturen – beste Wanderbedingungen also. In den frühen Morgenstunden des Tages fanden sich dann irgendwo im Kreis Recklinghausen nach und nach 32 Kameraden ein, die in kleinen Gruppen die Strecke in Angriff zu nehmen begannen.
Über leergefegte Landstraßen, kleine Dörfer und Stadtausläufer ging es in ein Waldgebiet hinein. Dort ging es zwischen hohen Bäumen auf schönen Wanderwegen weiter dem Ziel entgegen. Nach etwa 23 Kilometern trennte sich die bis dahin identische Strecke für Jungs und Mädels. Für die Mädels begann der Endspurt Richtung Ziel, während die Jungs noch eine kleine Extrarunde überwinden mußten. Der eine oder andere wird seine Beine da schon schmerzlich gespürt haben, doch es half alles nichts –nicht aufgeben, Zähne zusammenbeißen und weiter!
Nach sechs Stunden und elf Minuten traf dann die erste Gruppe von Kameraden am Zielpunkt ein. Mit vorbildlichem Kämpfergeist gaben sie auf den letzten Metern noch einmal alles. Rennend stürmten sie ins Ziel! Da die drei Jungs die Strecke in derselben Zeit bewältigt hatten, folgte ein kleines Fragespiel zu geschichtlichen Themen, um den Sieger zu ermitteln.
In der folgenden Zeit trudelten nach und nach die übrigen Teilnehmer ein. Die beiden schnellsten Mädels waren etwa viereinhalb Stunden unterwegs. Einige Jungs brachten es gar auf gute acht Stunden, weil sie sich unterwegs verliefen und deutlich mehr Kilometer zurückzulegen hatten als geplant. Am Ziel wurden die Mühen mit kaltem Wasser, belegten Brötchen und leckeren Schokoriegeln belohnt. Darüber hinaus erhielt jeder Teilnehmer ein von Herrn Priebke persönlich signiertes Erinnerungsblatt. Viele Kameraden nutzten das schöne Wetter, um sich nach der anstrengenden Wanderung ins Gras zu legen und in der prallen Sonne etwas zu entspannen. Am späten Nachmittag begaben sich dann auch die letzten Teilnehmer auf den Rückweg. Der gesamte Tag verlief ohne Störungen seitens der lieben Ordnungshüter oder gar linker Chaoten.
Nachbetrachtung und Ausblick
Insgesamt verlief der 1. Recklinghäuser Erich-Priebke-Marsch sehr erfolgreich. Die Zahl der Teilnehmer überstieg die Hoffnungen, die zu Beginn der Vorbereitungen für den Marsch bestanden, bei weitem.
Außerdem waren viele Kameraden von Herrn Priebkes Schicksal und dem vieler anderer alter Kämpfer derart schockiert, daß sie sich spontan dazu entschlossen, etwas Geld zu spenden, um Linderung zu schaffen. So kam ein beträchtlicher Geldbetrag zusammen. Dieser Betrag wird anteilig Herrn Priebke zur Füllung seiner Portokasse und einem Hilfsverein für Gefangene gespendet.
Gedankt sei an dieser Stelle Herrn Priebke für seine freundliche Unterstützung und die Bereitstellung der Bücher, allen Kameraden, die am Marschtag bei der Organisation halfen und selbstverständlich allen Teilnehmern, die den Marsch erst Wirklichkeit werden ließen und durch ihre Spenden eine gute Sache unterstützt haben!
Man sieht sich 2010 – zum 2. Recklinghäuser Erich-Priebke-Marsch!
* Eine ausführliche Darstellung von Erich Priebkes Leben und Schicksal findet sich auf der Weltnetzseite von Jürgen Graf.
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Liebe Kameraden und Kameradinnen,
liebe nationale Sozialisten !
Über Eueren Bericht habe ich mich aufrichtig und von ganzem Herzen gefreut !
Es tut gut zu lesen, daß der gute, alte, mutige und aufrechte Kamerad Erich Priebke nicht vergessen ist und daß seine junge Anhänger ihn achten, respektieren und würdigen !
Was die sogenannte “Regierung” nicht tut, das tun wir, liebe Kameraden und Kameradinnen !
Wir wissen, was wir einem echten Deutschen wie Erich Priebke, schuldig sind!
Wir sind seine jungen Kameraden, wir stehen für ihn ein und stehen auf seiner Seite – so wie es sich für richtige Deutsche gehört !
Danke für Euer Wirken !
Heil, Erich Priebke !
Mit volkstreuen, kameradschaftlichen Grüßen
Karl Kuhn