Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer des alliierten Bombenterrors in Dresden

Veröffentlicht am 15. Februar 2009

Am 14. Februar fand der jährliche Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer der alliierten Bombenangriffe im Februar 1945, statt. Es versammelten sich Kameraden aus allen Teilen von Deutschland und vielen anderen europäischen Staaten. Die Teilnehmerzahl betrug etwa 7000 – 8000 und liegt damit nochmal über der vom letzten Jahr.

Am frühen Samstag morgen brachen auch aus dem Ruhrgebiet 4 Reisebusse auf, um unsere Trauer und unsere Wut über die bis heute andauernden Kriegsverbrechen der alliierten Massenmörder zum Ausdruck zu bringen. Gegen 12 Uhr erreichte man den Treffpunkt, der sich auf dem Hauptbahnhofvorplatz in Dresden befand, lauschte den Rednern der Auftaktkundgebung und formierte sich wenig später zum Trauermarsch.

Die Route, etwas kürzer als in den letzten Jahren, zog durch weite Teile der Dresdner Innenstadt und endete wieder am Hauptbahnhof, wobei sich der Demonstrationszug über eine längere von mehreren Kilometern erstreckte.

Auf der Abschiedskundgebung gingen mehrere Redner auf die systematische Vernichtung deutscher Städte und die Ermordung hundertausender Zivilisten ein, welche in Dresden ihr Leben ließen. Die meißten Opfer waren Frauen, Kinder und Greise, welche in ihren Häusern von den Bomben getroffen oder auf dem Weg zum Luftschutzbunker von den Flammen erfasst wurden.

Mit dem Absingen des Deutschlandliedes wurde die Veranstaltung beendet.





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