Dresden: Christian Worch – Freitag, der dreizehnte

Veröffentlicht am 15. Februar 2009

Abergläubische Menschen bekommen Panik bei diesem Datum. Für den Nationalen Widerstand aber war der 13. Februar 2009 ein guter Tag. Die Demonstration in Dresden verlief mit etwa 1.100 Teilnehmern (Polizeiangabe) nahezu völlig störungsfrei. Es war eine der wenigen Demonstrationen, die sogar pünktlich zum vorgesehenen Auftakt anfangen konnten, gegen 19.oo Uhr.

Als erster sprach ein spanischer Kamerad (Rede wurde in seiner Muttersprache gehalten und ins deutsche übersetz.) Dann setzte sich unter klassischer Musik der endlos lang wirkende Trauerzug in Fünferreihen in Bewegung. Fackeln waren erlaubt, wenn auch zahlenmäßig beschränkt; da je drei Fackeln auf je hundert Teilnehmer mitgeführt werden durften, war es immerhin noch ein imposantes, bewegendes Bild. Die Disziplin der Teilnehmer war sehr gut, das Verhalten dem Anlaß entsprechend würdig. Nur ganz vereinzelt mußten Kameraden darauf hingewiesen werden, daß man bei einem Trauermarsch (oder eigentlich überhaupt bei jeder Demonstration) die Hände aus den Taschen nimmt…

Zur Zwischenkundgebung sprach Andreas Biere (Magdeburg). Außerdem moderierte der Versammlungsleiter oder ein anderer Vertreter des Aktionsbündnis gegen das Vergessen die Veranstaltung.

Die einzig wahrnehmbaren Gegendemonstranten waren knapp ein Dutzend Leute, die bei der Zwischenkundgebung dadurch auffielen, daß sie die Schweigeminute für die Opfer des Bombenterrors mit ihren einfallslosen Sprechchören störten. Daß dazu auch „Alerta, alerta, Antifascista!“ gehörte, mag eine sprachliche Hommage an unseren spanischen Kameraden gewesen sein.

Gegen 21.oo Uhr endete die Veranstaltung am Ausgangsort; die Marschstrecke dürfte eine Länge von vielleicht fünf Kilometern gehabt haben und verlief durch stark bewohntes Gebiet, so daß der Umzug von einer Vielzahl von Anwohnern wahrgenommen werden konnte.

Die Teilnehmerzahl mag gegenüber der Veranstaltung vom Sonnabend, die in den Medien mit etwa 5.000 beziffert wird, relativ gering erscheinen. Zu berücksichtigen ist aber, daß diese über tausend Menschen an einem Werktag zusammengekommen sind. Demzufolge waren Gäste von weiter her die absolute Ausnahme; es waren ganz überwiegend junge Menschen aus Sachsen und aus den angrenzenden Teilen der Bundesländer Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.

Bilder vom 13. Februar 2009


 
 
Bilder vom 14. Februar 2009




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