Berlin: Kein Kiez für Nazis?

Veröffentlicht am 1. Dezember 2008

Im ersten Teil des Novembers lief die Mobilisierung der Antifaschisten auf Hochtouren damit die Demonstration am 15.November unter dem Motto: „Kein Kiez für Nazis, Wer wegschaut stimmt zu“ ein voller Erfolg werden sollte, doch auch die nationale Bevölkerung des Großbezirks Pankow blieb nicht
tatenlos, so wurden im gesamten Zeitraum tausende Aufkleber sowie hunderte Plakate schon nach wenigen Stunden entfernt. Auch erzielten denunzierende „Outing“-Flugblätter nicht die gewünschte Wirkung, so wurden auch diese nach kürzester Zeit wieder von Autos entfernt bzw. sich sonst zu eigen gemacht. Auch am 11.11 (welch bezeichnender Tag) blieb man nicht untätig so
wurden Transparente unter anderem von Brücken entfernt (siehe Bilder).

Zur Demonstration selbst: anstatt der großspurig angekündigten 1000 Teilnehmer verirrten sich lediglich nur etwa 400 linke Hohlköpfe ins idyllische Pankow, Die Demonstrationsroute verlief entlang der Florastraße am linksalternativen Jugendklub “JUP e.V.“ vorbei über die Wollankstraße,
entlang der Grabbealle, am staatlich finanzierten Jugendklub “Kurt-Lade“ vorbei wo sich ebenfalls einschlägig vorbestrafte linksradikale Gewalttäter aufhalten. Nun ging es nach Niederschönhausen, die Dietzgenstraße entlang und dann die Blankenburger hoch um dann in die Pasewalker und wenig später
in die Vesaliusstraße einzubiegen, Gegen 1800 wurde die Demonstration beendet. Nach Informationen der Redaktion hielten einige “Genossen“ sowohl die Route der Demonstration als auch die dort gehaltenen Reden für unpassend und schlecht ausgearbeitet und schnöde. Laut Polizei kam es zu
keinen nennenswerten Zwischenfällen. Allerdings wurden vereinzelt Demonstranten festgenommen bzw. die Personalien notiert. Am Rande der Demonstrationsroute wurden sämtlichen Personen die der Polizei nicht ins Bild passten Platzverweise erteilt oder gleich in anliegende Stadtbezirke gefahren. Auffällig war, das im Demonstrationsumfeld immer wieder eine Gruppe linker um den philosemitischen Andreas Siegmund-Schultze alias “Paul Fritsch“ (EAG) mit Fahrrädern unterwegs war, Aufkleber verklebte und versuchte mutmaßliche “Rechtsextremisten“ anzugreifen.

Bilder folgen





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