Oslo: Gelebte Kulturbereicherung

Veröffentlicht am 3. November 2008

Was ein Glück wir doch haben, daß wir nicht nach Afrika fliegen müssen um die exotische Kultur der dortigen Bevölkerung zu erleben. Eine kurze Reise in jede größere europäische Stadt genügt da völlig dank unserer politischen Elite, die sich mit ihrem Geld so weit wie möglich von den Zuständen wegkauft, die sie uns aufzwingt. In Oslo durften die Menschen vor wenigen Tagen wieder erleben, welche Zustände sie den herrschenden Politikern zu verdanken haben.

So lief ein 36-jähriger Somali, der schon mehrfach wegen Gewalt- und Drogendelikten festgenommen wurde, Amok. Der junge Kulturbereicherer zückte ohne Vorwarnung ein Messer und begann wahllos auf Passanten einzustechen. Insgesamt wurden vier Menschen verletzt, bevor die Polizei den Mann stoppen konnte. Eine rechtzeitige Abschiebung hätte Schlimmeres verhindern können.

Natürlich ist der junge Somali kein Täter, sondern nur ein Opfer, weil er sich in Oslo ganz bestimmt nicht richtig verstanden fühlt und aufgrund des latenten Rassismus der norwegischen Bevölkerung und seinem Leiden unter der Kolonialherrschaft nur durch ein Messer Ausdruck verleihen konnte, weil ihm sonst niemand zuhört. Da hilft eigentlich nur noch viel Geld auf das Problem zu schmeißen und Programme gegen Rassismus ins Leben zu rufen.

Für den letzten Absatz schlagen wir uns übrigens für das Bundesverdienstkreuz und den Grimme-Preis vor.





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