Netzseite www.anti-antifa.net durch
Jugendschutzbehörde abgeschaltet

Veröffentlicht am 21. September 2008

Wie wahrscheinlich schon viele von Euch mitbekommen haben, wurde die Internetpräsenz: Anti-Antifa.net durch Initiative der vom bundesrepublikanischen Familienministerium mitfinanzierten Initative jugendschutz.net international abgeschaltet. Betroffen ist dadurch natürlich auch unser Projekt Anti-Antifa Nürnberg (AAN). Das dies noch in der Zeit der olympischen Spiele in China stattfand, spricht Bände über die Verlogenheit der BRD-Gutmenschen, die medial internationale Zensur und politische Einschränkungen beklagen, in den westlichen Demokraturen aber nicht minder gegen politisch Andersdenke vorgehen. Wir sind zur Zeit bemüht, unser umfangreiches Berichtsarchiv im Netz weiter langfristig bereit zu stellen.

Unabhängig davon haben wir uns mit den anderen aktiven Anti-Antifa-Gruppen, die auf der bisherigen Hauptseite publizierten, darüber verständigt, die Berichterstattung nun breiter gestreut über bekannte nationale Internetmedien zu veröffentlichen. Der positive Nebeneffekt wäre dabei, ein noch größeres Publikum über linksextremistische Bestrebungen aufklären zu können. Damit würden die Verfolgungsmaßnahmen seitens des Systems nicht nur ins Leere laufen, sondern vielmehr eine noch erhöhtere Aufmerksamkeit dem Kampf gegen linkskriminelle Elemente zukommen. Wir hoffen und freuen uns auf Eure Mithilfe und weitere Unterstützung.

Daß mit dem Abschalten nationaler Internetseiten nicht gleich die Aktivitäten erlahmen, sondern man Anti-Antifas offensichtlich noch eher zum Gegenteil motiviert, mußte jüngst auch die linksextremistische Szene in Nürnberg feststellen. In der Nacht vom Donnerstag den 28.08.08 auf Freitag den 29.08.08 wurde die Frontscheibe des linksextremen Infoladens “Schwarze Katze” (siehe Bild 1) in der Mittleren Kanalstraße in Nürnberg entglast.

Die “Schwarze Katze” ist über einen Tarnverein organisiert, dem eine Vielzahl Alt-Autonomer angehört. Die Finanzierung des selbstverwalteten Projektes übernehmen die Gruppen, die darin verkehren und sich dort ihre linksradikalen Utopien zusammenspinnen. Neben der Roten Hilfe sind das auch andere Gruppen, wie die Organisierte Autonomie (OA), die Radikale Linke (RL), das Antifaschistisches Aktionsbündnis und die Autonome Jugend Antifa (AJA). Alle selbstverständlich vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet, aber natürlich ohne spürbare Repression. Auch Zentrum der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in der Nürnberger Reichstrasse ging es Anfang September nicht besser. Am 09.September 2008 klagte der Altkommunist August Ballin (siehe Bild 2) in den Nürnberger Nachrichten (NN) medial über einen Angriff von Anti-Antifas auf das Kommunistenzentrum. Vier Frontscheiben seien von der Aktion betroffen. Linksextremist Ballin vermutet, daß dieser Angriff eine Racheaktion für zerstörte Wahlkampfschilder sei und gibt damit unumwunden zu, daß die Plakatzerstörer wohl aus seinem linkskriminellen Umfeld stammen müssen. Im DKP-Zentrum gab es nicht nur diverse Gruppentreffen der DKP, sondern auch kommunistische Kaderschulungen.

Wir für unseren Teil werden weiterhin daran arbeiten, linksextremistische Organisationen, Objekte und Personen an die Öffentlichkeit zu ziehen und über entsprechende Hintergründe zu berichten.

Organisiert den Widerstand! Bleibt aktiv gegen Links!





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