160 volkstreue Menschen demonstrierten am 18. März für Familie, Volk und Land in Ried. Kaum nennenswerter Widerstand, viel Zustimmung und erfolgreiche Durchführung ohne polizeiliche Schikanen sind unterm Strich als großartiger Erfolg zu werten. Die im oberösterreichischen Innviertel liegende Stadt Ried kam in den letzten Wochen gleich mehrmals ins Visier der Medien. Einmal, weil dort die meisten Österreicher das FP-Volksbegehren „Österreich bleib frei!“ unterschrieben haben, und einmal, weil eben jener heimatbewusste Teil des Volkes es nicht hinnehmen wollte, dass Moslems im örtlichen Hallenbad einen eigenen Badetag erhalten. In beiden Fällen war den Riedern der Spott und das Unverständnis der Presse sicher.
Die Stimmung war somit wie geschaffen für die nationale Demonstration, die eine Pro-Stelzhammerkundgebung sein sollte. Stelzhammer, oberösterreichischer Heimatdichter und Schöpfer der OÖ-Hymne „Hoamatland“, kam in der Vergangenheit in die Kritik antifaschistischer Gesinnungsschnüffler – steht doch dieser auch für Heimatliebe in seinen Werken ein. Was würde sich also besser eignen, als diesen Dichter zum Anlass zu nehmen, für Volk und Land auf die Straße zu gehen?
In den regionalen Medien wurde schon im Vorfeld der Demonstration von einer „Anti-Ausländer“-Demo geschrieben, was aber vermutlich die Systemjournaille nicht ahnte: Diese Berichterstattung war eine ungewollte Werbung für die Veranstalter. Denn als der Demonstrationszug um 14 Uhr am Messegelände in Ried startete, wurde diesem ein beachtliches Interesse zu Teil.
„Temelin und Asylbetrug, von dieser EU haben wir genug!“ oder „Die Straße frei der volkstreuen Jugend!“ waren zwei der vielen Sprüche, die sodann lautstark durch die Straßen und Gassen der Stadt hallten. Aber auch der Ausländerfrage wurde gebührend Aufmerksamkeit geschenkt, da doch dieses Thema die Gemüter am Meisten erhitzt: „Ausländer rein – wir sagen nein!“, „Ali, Mehmet, Mustava – geht zurück nach Ankara!“.
Die Sympathiebekundungen am Wegesrand überraschten selbst die nationalen Aktivisten, hatte man doch mit verhetzten Landsleuten gerechnet, die der antifaschistischen Leimrute wieder einmal aufgesessen sind. Doch stattdessen wurde gewunken, genickt und gelächelt. Immer wieder standen Menschen vor den Häusern, denen der seltene Anblick von diszipliniert marschierender Jugend offenbar sehr gut gefiel. Immer wieder reihten sich neue Jugendliche ein, die somit bewiesen, dass Berührungsängste noch abseits Stehender völlig unbegründet waren. In Zahlen ausgedrückt kann man feststellen, dass beim Abmarsch um die 110 Demonstranten das Messegelände von Ried verließen, über 160 aber am Ende dort wieder ankamen.
Die Zwischenkundgebung war am Stelzhammerplatz in der Innenstadt. Als der Demonstrationszug dort einbog, fanden die Aktivisten einen wahrhaften Kessel vor. Der ganze Platz war voll mit hunderten, interessierten Bürgern, die gekommen waren, um sich anzuhören, was „die Rechten“ zu sagen hätten. Auch etwa 20-30 verwirrte Antifaschisten waren vor Ort, welche allen Anwesenden ein wunderbares Schaubeispiel gaben, dass dieser Antifaschismus keine Meinung, sondern eine Geisteskrankheit ist. Total besoffene Punks brüllten und schrieen lächerliche Parolen a la „Antifa – Hooligans“, ließen diesen großen Sprüchen aber keine nennenswerten Taten folgen und begnügten sich auf Schneebälle schmeißen und spucken. Und zwischen dem Gebrüll und hysterischen Gekreische spielte der Lautsprecherwagen die oberösterreichische Landeshymne „Hoamatland“ ein, was durch lächeln und wohlwollendem Nicken der Zuseher begrüßt wurde.
Die Zwischenkundgebung musste abgebrochen werden, nachdem die Polizei zugeben musste, dass hier die Sicherheit nicht mehr garantiert werden könne. Seitens der nationalen Veranstaltungsleitung ging man auf die Bitte der Polizei ein, die Kundgebung kürzer zu halten und weiterzumarschieren, da man den sehr positiv eingestellten Uniformierten keine zusätzlichen Probleme bereiten wollte. Die lächerlichen Punker warfen unterdessen mit Flaschen, Eiern, Schneebällen und Bierdosen. „Nazis raus, Ausländer rein“ schrie eine Gruppe von Einwanderern, was vom Lautsprecherwagen gerne wiederholt wurde, mit dem Verweis, dass solche Parolen von Ausländern in Hinkunft noch öfter zu hören sein werden. Nur würden eben jene Immigranten selbst entscheiden, wer Nazi sei und wer nicht. Denn heute seien Menschen die für ihren Heimatdichter demonstrieren bereits Nazis, morgen sind es auch die Bürger, die sich so etwas auch nur ansehen. Und wer letztlich „raus“ soll, um den Einwanderern Platz zu machen, ist klar: Das angestammte Volk.
Der Demonstrationszug bahnte sich den Weg durch die umherstehenden Passanten: Diszipliniert und entschlossen. Ein Großteil umherstehendes Volk begleitete den Zug noch an der Seite der Straße, auch Antifaschisten liefen mit und wurden immer frecher im Angreifen des Marschblockes. Da man vom Lautsprecherfahrzeug aus immer wieder die eigenen Teilnehmer zu Disziplin ermahnte und von ihnen das Ignorieren der verrückt gewordenen Antifanten forderte, man aber gleichzeitig nicht gewillt war, die Angriffe dieser Chaoten bis zur Eskalation hinzunehmen, stoppte man an dieser Stelle den Zug. Die Polizei wurde aufgefordert gegen die Rechtsbrecher vorzugehen, da die Demonstration hier so lange anhalten würde, bis die Unruhestifter unschädlich gemacht werden würden und der Weg für die angemeldete und legale Demonstration wieder frei sei. Und da sich die Lage immer mehr zuspitzte, war die Polizei gezwungen zu handeln und bildete um das Dutzend außer sich geratener Punks einen Kessel, sodass sie nicht mehr weg konnten.
Als nun so der Weg wieder frei gemacht wurde, konnte der Marsch ungehindert mit der Parole „Widerstand, lässt sich nicht verbieten!“ fortgesetzt werden. Diese Parole auch in Anlehnung an das von der Bundespolizeidirektion Linz verhängte Veranstaltungsverbot für Nationalisten, welches nun seit einem Jahr rechtswidrig aufrecht erhalten wird, bei dieser Demonstration allerdings nicht zum Tragen gekommen war.
Zwischendurch muss angemerkt werden, dass die Polizisten immer wieder durchblicken ließen, dass auch sie für den nationalen Protestmarsch Verständnis hatten und die hochdisziplinierten jungen Demonstranten eindrucksvoll fanden.
Die Systempresse erkannte ebenfalls die für die Nationalen so gewonnene Sympathie und konnte diesen Erfolg für die Volkstreuen nur mit Totschweigen beantworten. Wehe jedoch, wenn auch nur ein Fehler von nationaler Seite gemacht worden wäre, die Presse hätte sich geradezu überaschlagen…
Bei der Abschlusskundgebung wurde das erfreuliche Verhalten der Polizei lobend erwähnt. Auch solidarisierte man sich hier abermals mit den anständigen Riedern, die nun schon mehrmals trotz Verleumdung gezeigt hätten, dass sich Bodenständigkeit und Beharrlichkeit auszahle. „Denn auch wenn uns die Behörden unsere Veranstaltungen verbieten, wenn uns die Politiker nicht ernst nehmen und auf undemokratischste Art und Weise den Willen des Volkes übergehen, wenn Antifaschisten hetzen, die Presse lügt und Chaoten randalieren, kann und wird uns niemand daran hindern können, unseren Widerstand sichtbar zu machen, wird uns niemand dazu zwingen können, bei all dem Wahnsinn mitzumachen und wird niemand verhindern können, dass wir uns quer legen, wenn alle gegen die Sache des Volkes vorgehen! Die Rieder und Riederinnen haben uns ein Vorbild gegeben, wie es gehen kann.“





















