Vorbereitungen zur Kundgebung am 05.07. in Gladbeck

Veröffentlicht am 23. Juni 2008

Am 05. Juli wird die Kampagne ,,Wir sagen Nein”, die von vielen parteifreien Nationalisten aus dem Ruhrgebiet getragen wird, ihren Höhepunkt in Gladbeck finden. In Form einer Protestkundgebung soll dem Bürger der politische Hintergrund noch einmal näher gebracht werden. Eine Kleinstadt wie Gladbeck wäre für eine Demonstration mehr als ungünstig, so beschloss man es auf eine Kundgebung zu beschränken, der politische Inhalt sollte an diesem Tag ganz im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen. Auch so mancher Aktivist und Besucher solle mehr über das Thema erfahren, nicht nur der Bürger müsse wissen, worum es inhaltlich geht. So werden an diesem Tage mehr Redner als üblich ans Mikrofron treten.

Da bei einer Kundgebung, wie auch bei einer Demonstration, das polizeiliche Großaufgebot sowie linksextremistische Wirrköpfe die Bürger oftmals derart ablenken und abschrecken, dass eine politische Aufklärung unmöglich wird, ist die Vor- sowie die Nacharbeit elementar für ein Gelingen des Projektes.

So wurden in den vergangenen vier Wochen bereits mehr als 40.000 Flugblätter verteilt, weitere 10.000 werden noch im Vorfeld der Kundgebung folgen. Die Flugblätter waren teilweise direkt auf Gladbeck bezogen, oder aber umfassten deutschlandweite brisante Themen. Nebenbei wurden rund 2.000 DIN-A-3 Plakate, sowie 15.000 DIN-A-7 Aufkleber im Ruhrgebiet, überwiegend in Gladbeck, angebracht. Das Infotelefon, dessen Nummer auf allen politischen Werbemitteln deutlich angebracht wurde, stand oftmals keine Minute still. Waren es auch vereinzelt antifaschistische Jugendliche, die unter Hypochondrie litten, oder besorgte CDU und SPD-Ratsmitglieder, sowie örtliche Presseanstalten, so überwog doch der Anteil derer, die sich wirklich für das Thema interessierten.

Doch auch nach der Kundgebung wird das Thema weiterhin intensiv in die Bevölkerung zu tragen. Gilt es gerade nach der Veranstaltung dem Bürger zu erklären, weshalb schwerbewaffnete Polizisten das Stadtbild zierten und linksextremistische Gewaltfetischisten die Wohnungen regionaler Nationalisten angriffen, wie zu erwarten ist.

Eine Kundgebung, oder eine Demonstration, ist nichts ohne eine intensive politische Grundarbeit vor Ort und im Umfeld des Veranstaltungsortes. Über Jahre hinweg glaubten viele die Demonstration, das öffentliche angemeldete Auftreten, wäre das Maximum der politischen Arbeit. Diese Denkweise ist grundlegend falsch. Sie ist das Endprodukt einer guten und soliden, wie jahrelangen, regionalen Arbeit. Ohne diese Arbeit ist die Kundgebung nicht mehr als ein Verschwenden bewegungsinterner Ressourcen.

Darum: Arbeitet vor Ort, tragt eure Weltanschauung in die Wohnzimmer der Bürger und bündelt jene Kräfte dann öffentlich. Auch wenn am Stichtag lediglich fünfzig Personen den Weg in die Innenstadt finden, ist die Zahl derer die wissen worum es dort geht und selbst entscheiden können ob sie es unterstützen, mehr als Tausend Mal so groß, wie ohne die angesprochene Vor- und Nacharbeit.





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