Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt trotz vieler Massenentlassungen?
Veröffentlicht am 29. Februar 2008
Die Pressemeldungen der letzten 12 Monate dürften uns allen noch geläufig sein: Massenentlassung: BMW streich 8100 Stellen «» Henkel will weltweit 3000 stellen abbauen «» Siemens will 3000 Arbeitsplätze abbauen «» Allianz baut trotz Rekordgewinn stellen ab «» Bochum: Nokia streicht 2.300 Stellen «» Unilever streicht 20 000 Stellen «» BenQ streicht fast 2000 Stellen «» Elektrolux schließt das AEG-Stammwerk. 1750 Mitarbeiter arbeitslos. Trotzdem versuchten die Massenmedien das Bild eines wirtschaftlichen Aufschwungs zu zeichnen, der in Wahrheit gar nicht existiert. Natürlich werden die Gewinne für die Unternehmen immer großer, jedoch konzentriert sich das Kapital auf einige wenige und die breite Mehrheit des Volkes hat unter steigenden Arbeitslosenzahlen und der Auflösung des Sozialstaates durch Gesetze wie das SGB II zu leiden.
Nachdem seit über einem Jahr von einem wirtschaftlichen Aufschwung gesprochen wird, ihn jedoch niemand wirklich wahrnimmt, sieht sich selbst die Presse dazu gezwungen davon zu sprechen, „dass der Aufschwung noch nicht bei den Menschen angekommen sei“. Verschweigen tut sie nur, dass der Aufschwung auch niemals bei den Menschen eintreffen wird.
Doch was machen wir den Unternehmen eigentlich noch Vorwürfe. Immerhin ist es die Pflicht des Staates die Menschen zu schützen und Unheil von ihnen abzuwenden. Der Staat hat sich nur selbst zu einem zahnlosen Tiger gemacht. Seit Jahren arbeitet er an seiner Selbstmontage. Grenzen Fallen, Zölle werden abgeschafft, Hoheitsrechte an Gremien wie das Europäische Parlament übertragen.
Der Staat sabotiert sich selbst und das gründlich!
Globalisierung hat nichts mit Zufall zutun. Die oben genannten Unternehmen wandern nicht ohne Grund ins osteuropäische Ausland, oder nach Asien ab. Keines der Unternehmen würde seine Fabriken hier schließen, wenn man die Waren mit hohen Zöllen belegt und der Absatz in Deutschland dadurch sinken würde. Erst recht nicht wenn man die Einfuhr von Waren solcher Konzerne nach Deutschland komplett verbieten würde. Die Unternehmen wissen, dass sich Handys in Ungarn leichter Produzieren lassen, sie wissen aber auch, dass man ein Land wie Deutschland braucht in dem es immerhin 96,4 Millionen Handyverträge gibt und in dem jährlich rund 35 Millionen Handys verkauft werden.
Diese Unternehmen wandern ab, weil der Staat ihnen die Möglichkeit dazu bietet und Deutschland für sie nur ein Standort ist. Die Auflösung der Volksgemeinschaft und die einhergehende Auflösung der Verpflichtungen die eine solche Gemeinschaft mit sich bringt, dürfen wir nun alle am eigenen Leib erfahren.
Für das deutsche Volk kann es keine Rettung innerhalb der kapitalistischen Verhältnisse geben. Nur die Nation kann der kapitalistischen Globalisierung Grenzen setzen und nur als geeintes Volk können wir uns unserer Gegner erwähren.







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