Gladbeck: Das Wahlrecht für Migranten
Veröffentlicht am 7. Februar 2008
Ca. einen Monat ist es her, als der Gladbecker Stadtrat, mit 23 zu 19 Stimmen, das Wahlrecht für Migranten absegnete. Damit reiht sich die Stadt Gladbeck in eine Kette von knapp unter 20 Städten ein, die mittlerweile dieses ,,Recht“ fordern. Andere Kommunen lehnen es strikt ab, andere wollen es vorerst nicht behandeln. Wieso? Was macht man als intelligenter Politiker, der die Zeichen der Zeit einigermaßen erkannt hat, es aber nur unter der Hand ausspricht? Man schiebt sich unbequeme Themen aus dem Weg, umgeht sie einfach, damit man um eine Stellungnahme zum Thema herumkommt. Schlau sicherlich, aber mit der Vertretung einer Volksmeinung hat das wenig zu tun, obwohl das ,,Drücken“, das ,,Umgehen“ und das ,,Maulhalten“ eigentlich bereits neue Volkstugend geworden ist, so könnte man meinen.
Als Gladbecker trifft es mich schwer, dass meine Stadt eine derartige Rolle einnehmen möchte, aber andererseits freut es mich, dass von dem ganzen Batzen Kommunen lediglich fast zwanzig diesen Weg eingeschlagen haben. Irgendwo ist halt doch noch der gesunde Menschenverstand teilweise erhalten geblieben.
Und was ist mit Gladbeck?
Vorerst zum Glück nichts. Es benötigt eine Entscheidung des Bundestages [bzw. -rates], um eine derartige Verfassungsänderung zu gewähren. Allerdings wissen wir alle, dass der gesunde Verstand von Instanz zu Instanz schwindet. Regionalpolitiker sind immerhin noch die eifrigsten Verfechter der Volksmeinungen, wenn es auch hier schon beträchtlich hapert. Auf Landes- und Bundesebene fehlt den Politikern oftmals völlig der Bezug zum Bürger. Die Realität wird lediglich aus Fernsehen und der Zeitung entnommen, ansonsten lebt und vegetiert man in seiner abgeschotteten Wohnung, fernab von Multikultur, Kriminalität und ethnischen Konflikten.
Es ist also davon auszugehen, dass Deutschland sich den letzten Dolchstoß mal wieder selbst geben wird, der das endgültige Ende normaler Zustände zu Folge haben wird. Normale Zustände? So etwas gibt es praktisch gesehen seit Jahren nicht mehr. Wer die Spinnweben des Kapitalismus erkannt hat, die die Welt umfassen, und wer gesehen hat was dies zur Folge hat, spricht seitdem auch nicht mehr von normal, in Bezug auf diesen Staat und seine Zustände. Normal ist lediglich für viele, zu viele Bürger, ein Wort der Beruhigung. Es heißt soviel wie, es ist noch alles normal, solange wir noch nicht mit dem Arsch auf der Straße sitzen. Traurig Ansichten in Bezug auf das eigene Leben, in einer ach so blühenden Wirtschaftslandschaft.
Wir aber haben diese Zustände satt! – Wir haben es satt, zusehen zu müssen wie blinde und feige Menschen unsere Heimat entwurzeln, verfremden und verschulden! Wir sagen NEIN!
Nein zum Wahlrecht für Ausländer!
Heimatland statt Wahlkabine!
Rückführung statt nicht funktionierender Integration!




