Sachsen: Dem System die rote Karte zeigen
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007
Am Sonntag dem 2.12. fingen in der Sächsischen Schweiz die Aktionstage gegen das System und für unsere Politischen Gefangenen an. In der jetzigen Zeit, der Weihnachtszeit, sollte doch jeder Mensch der in einer Volksgemeinschaft lebt an seine Freunde Nachbarn und Landsleute denken. Dies ist aber nicht mehr so da wir uns heute nur noch in einer Konsum gesteuerten Gesellschaft befinden. Dies wollten Kameraden und aktionistische Jugendliche aus der Sächsischen Schweiz aber nicht so einfach hinnehmen. So machten sie es sich zur Aufgabe auf das unrecht dieses Systems und auf Politischer Gefangene aufmerksam machen.
Flugblatt Verteilaktion
Dafür traf man sich zum frühen Nachmittag mit 15 Menschen. Davon zogen sich 5 Leute Kostüme an, welche mit einem JVA Aufdruck auf dem Rücken, Ketten um die Handgelenke und Schildern um den Hals ausgestattet waren. Dazu nahm jeder einen Stapel Flugblätter in die zusammen geketteten Hände. Auf den Schildern war unter anderem zu lesen „Menschenrecht bricht Staatsrecht“, „Ich habe etwas gegen das System gesagt“, „Ich höre die Fehler des Sytems“ und „Ich sehe die Fehler des Systems“. Mit all diesen Sachen bewaffnet zog man nun über die Haupteinkaufsstraße bis hin zum Weihnachtsmarkt. Mit weit aufgerissenen Augen standen die Bürger am Rand der Straße und wussten zu erst nichts so richtig mit den Männern und Frauen im Kostüm anzufangen. Dort angekommen war schon ein drittel der 1000 Flugblätter verteilt. Nun bahnte man sich seinen Weg quer über den Weihnachtsmarkt. Vorbei am Weihnachtsmann und den zahlreichen Glühweinständen. Es wurde jedem Bürger eine Flugblatt überreicht und die meisten Leute fingen sofort an sich über diese Aktion zu informieren. Es gab fast ausschließlich gute Bekundungen der Pirnaer Bürger. Nach einer Halben Stunde war die erste Aktion der Aktionswoche gelaufen. Ohne Staatsbüttel konnte man nun wieder das geschehen an den Weihnachtsmann zurück geben und sich nun unters Volk mischen und die Reaktionen hören und daraus resultierenden Gesprächen.
Vom Montag zum Dienstag in der Nacht ging es dann weiter. Erneut wollten die Kameraden auf die Umstände der Verfolgung politischer Aktivisten aufmerksam machen. So traf man sich bewaffnet mit Pinsel und Farbe um einige Mauerparolen in Pirna hervor zu zaubern. Gemalt wurden einmal „Freiheit! Kampf! Revolution!“ und das Zweite „Zerschlagt das System“. Gemalt wurden diese Parolen extra auf alte Privathallen da dort die Stadt keine Handhabe hat um diese entfernen lassen zu dürfen. Denn wenn der Besitzer sich nicht selber daran Stört und sie entfernt bleiben sie stehen.
Bisher unbekannte Menschen haben dann in der Nacht zum Nikolaus mehrere Gebäude in Pirna, Königstein, Bad Gottleuba, Bad Schandau, Sebnitz und Neustadt mit Ketten und Kleber verschlossen. Betroffen waren unter anderem Rathäuser, Gerichtsgebäude, Sächsische Zeitung und ein Büro eines Grünen Landtagsabgeordneten. Ob dies nun spontan auf das Demo Verbot in Bautzen passierte, bleibt im Auge des Betrachters. Die Demo sollte eigentlich als Zeichen für alle Politischen Gefangenen gelten. Die Demo stand unter dem Motto „Menschenrecht bricht Staatsrecht“ und wurde vom Gericht verboten. Da man den Anmeldern eine Billigung der Straftaten der Gefangenen vorwarf. Damit hat sich das System selber die Maske vom Gesicht gerissen.
Doch eins ist klar, dies war nicht das Ende sondern erst der Anfang!
Freiheit für die politischen Gefangene!
Nationaler Sozialismus? Jetzt!






