Mit statistischen Tricks zu den gewünschten Zahlen: “Rechte Straftaten”

Veröffentlicht am 11. Mai 2007

Glaube nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast. An diese Binsenweisheit fühlt sich erinnert, wer das neuerliche Alarmgeschrei über den Anstieg “rechtsradikaler Gewalt” reflektiert. 18 000 Straftaten rechter Täter habe es 2006 gegeben, darunter 1100 Gewaltdelikte: ein Anstieg um acht Prozent - so die Stichworte im bundesdeutschen Blätterwald für die zahllosen “mahnenden” und “besorgten” Stimmen der immergleichen Dauer-Betroffenen.

Wie aber dieser höchst erschreckende Anstieg zustande kam, erläuterte die “Süddeutsche Zeitung” - aus Versehen? - in ihrer Ausgabe vom 28. März: “Die Zahl der registrierten Straftaten nimmt auch deswegen zu, weil in den vergangenen Jahren strenger gezählt wurde. Im Jahr 2001 haben Bund und Länder ihre Statistik umgestellt. Bis dahin wurden nur Straftaten als rechtsradikal motiviert eingestuft, die ganz offensichtlich von Rechtsradikalen verübt worden waren.”

Im Klartext: Nun werden auch Straftaten als “rechtsradikal” gewertet, die nicht von Rechtsradikalen verübt wurden. Schmiert beispielsweise die Antifa viele Hakenkreuze, kann sie danach ihre eigene Notwendigkeit statistisch belegen. Jede falsche Spur, jede trügerische Äußerlichkeit wird von den Ermittlern als Beweis für “Rechtsradikalismus” registriert. Hauptsache, die herrschende Politik kann unerwünschte Opposition verstärkt kriminalisieren.





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