Brandanschlag auf das Verlagshaus Hohenberg
Veröffentlicht am 7. Mai 2007
Rosenberg-Hohenberg(Ostalbkreis): In den frühen Morgenstunden, kurz vor 4 Uhr entdeckte ein Anwohner ein Feuer im Nebengebäude des ehemaligen Landgasthofs Goldenes Kreuz, das neben dem Verlagshaus Hohenberg, seit kurzem auch von der NPD für ihre Landesgeschäftsstelle genutzt wird. Das Nebengebäude brannte vollständig aus. Dank dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf das Hauptgebäude verhindert werden. Drei Personen, die im Hauptgebäude schliefen, konnten dieses selbstständig und unversehrt verlassen. Sie kamen mit dem Schrecken davon.

Brandursache dürfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Brandstiftung sein, auch wenn dies von den ermittelnden Kriminalbeamten noch nicht bestätigt wurde. Gegen den Besitzer des Hauses, Andreas Thierry läuft seit drei Jahren, also seit dem Erwerb des Objektes, eine Hetzkampagne, die nicht nur von linken Politkriminellen, sondern v. a. auch von Lokalblättern und von einem Lokalen Bündnis gegen Rechtsextreme, geschürt wurde. Seit dem Bekanntwerden des Einzuges der NPD wurde eine regelrechte Pogromstimmung entfacht. So konnte man auf der Internetseite www.roteshall.antifa.net lesen: “Auf einen brennend heissen Sommer in Hohenberg! NPD zerschlagen!”
Vorläufiger Überblick über den entstandenen Sachschaden:
Die Büroräumlichkeiten des Verlagshauses Hohenberg wurden total zerstört: Wahrscheinlich wurden sämtliche Geschäftsunterlagen durch das Feuer zerstört oder unter der eingestürzten Decke begraben. Zerstört wurden auch das Archiv und die Bibliothek, diese hauptsächlich durch das Löschwasser.

Das Hauptgebäude wurde nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogen. Fast unversehrt blieb die vor kurzem eingerichtete Landesgeschäfts- stelle der NPD. Eine detaillierte Aufnahme der Schäden wird wohl noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Es ist aber in jedem Fall von einem Sachschaden im sechsstelligen Bereich auszugehen. Weder die Landesgeschäftsstelle, noch der Verlag sind derzeit telefonisch oder per ePost erreichbar.





