Bagger rollen in Heinersdorf vor!
Veröffentlicht am 8. April 2007
Spätestens seit dem 2. März dieses Jahres dürfte jedem bekannt sein, daß die Moschee in Heinersdorf gebaut wird, denn an diesem Tage fand die Grundsteinlegung der KHADIJA MOSCHEE statt. Trotzdem fanden seit Beginn des Jahres mehrere Protestaktionen auf verschiedenen Ebenen statt, wie schon am 2.März, als die Heinersdorfer Bürgerinitiative IPAHB eine Gegenkundgebung mit etwa 100 Teilnehmern veranstaltete, auf der man die Ahmadyys mit Lautsprecherdurchsagen, Buh-Rufen und Trillerpfeifen empfing. Freie Nationalisten und NPD-Mitglieder hingen regelmäßig Transparente welches dieses Thema zum Inhalt hatte an verschiedene Orte im Bezirk auf und führten großflächige Propagandaaktionen durch (mit Flugblättern, Plakaten und Aufklebern).
Am 24. Februar führte der ortsansässige NPD-Kreisverband Berlin 8 (Pankow) eine 10 stündige Mahnwache durch, welche auf große Resonanz bei den Anwohnern stieß. Gegen diese Veranstaltung trat eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Heinersdorf-öffne-dich“ auf den Plan, welche mit 20-30 Teilnehmern schlecht besucht war und nach anderthalb Stunden wieder die Zelte abbrach. Zwei Tage später begannen auch schon die bauvorbereitenden Maßnahmen, eine Menge Bäume wurden auf dem Baugelände sowie um dieses herum gefällt und wenige Tage später abtransportiert. Am 3. März wollte die Antifa Weißensee mit dem Heinersdorf-Bündnis eine „antirassistische“ Demonstration durchführen, welche aber mit kläglichen 70 Teilnehmern scheiterte und in einer, auch für die Teilnehmer, langweiligen Kundgebung endete.
Als am 27. Februar die Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger e.V. (IPAHB) dem Bürgermeister Mathias Köhne (SPD) im Rahmen einer “öffentlichen Bürgersprechstunde” 6000 Protestunterschriften überreichte, war dieser total irritiert, hielt aber an seinem multikulturellen Standpunkt fest: „Bürger die gegen eine Moschee sind, verstoßen gegen das Grundgesetz.“
Nun sind auch die ersten Baufahrzeuge vor Ort, welche schon begonnen hatten, alte Gebäude wie Garagen etc. auf dem Gelände abzureißen. Aber diese Aktion mußte abgebrochen werden, da besorgte Anwohner den Notruf 110 wählten und die Polizei riefen, welche vor Ort feststellen mußten, daß diese Gebäude asbestbelastet sind und die Abrißarbeiten unsachgemäß stattfanden. Einige Anwohner haben Anzeige wegen Körperverletzung gestellt.
Mittlerweile ging ein Lastwagen auf dem Baugelände in Flammen auf. Schnell war man dabei, den Moscheegegnern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Schuld sind aber nur jene, welche den Bürgern jede Möglichkeit nehmen, ihren Protest zu artikulieren und arrogant über die Ablehnung des Projektes seitens der Bürger hinweggehen.
Geplante Bauzeit soll von Januar 2007 bis Januar 2009 sein.





