Deutsch – die Sprache von Dichtern und Denkern – ist eine “lebende” Sprache. Derzeit leidet die Sprache allerdings durch die unnötige Einmischung von Anglizismen – englischen Begriffen und Wörtern – die als vermeintlicher Ausdruck von Modernität und Weltoffenheit teilweise im Übermass Verwendung finden. das man sich dabei aber auch gründlichst blamieren kann, sollen zwei Beispiele zeigen:
So wurden englisch sprechende Gäste 2010 anlässlich der FIFA-Fussball-Weltmeisterschaft auf “Denglisch” – die Neusprech -Variante der deutsch-englischen Wortmischungen – zum “public viewing” auf den Friedensplatz eingeladen. Nun muss man wissen, dass public viewing im Englisch der USA mit “öffentlicher Aufbahrung” bzw. “Leichenschau” übersetzt wird. Etwas geschockt, pickiert und betroffen antworteten die Gäste:” Oh – we are so sorry – who died?” (Oh – es tut uns sehr leid – wer ist gestorben?) Den Gästen war auch nicht klar aufgrund welcher seltsamen Sitten und Gebräuche der Deutschen man ihnen die Ehre einer Leichenschau mit versprochenem Bierumtrunk antun wollte. Das Missverständnis konnte natürlich geklärt werden und seitdem ist der Denglisch-Einsatz bei den Betroffenen deutlich reduziert.
Noch doller traf es einen deutschen Touristen in den USA, der ein Mobiltelefon mit T-Mobile SIM-Karte – da haben wir schon das erste Denglisch – besass und in den USA in einen T-Mobile-USA Shop (Laden, Geschäft) ging und sagte: “Hello – my Handy is not in order” – meinte: Guten Tag – mein Mobiltelefon funktioniert nicht. Nun muss man wissen, dass in den USA Mobiltelefone als “mobile-phone” oder “cell-phone” (Zellen-Telefon – nein – nicht von Knast sondern von den Funkzellen des Netzes abgeleitet) bezeichnet werden und “handy” von der deutschen Hand als reine Denglisch-Neuschöpfung abgeleitet wird. Mit “not in order” meinte der Kunde “nicht in Ordnung” was man mit ” out of order” etwas besser beschrieben hätte. Der Kundenberater reagierte etwas irritiert, da etwas nicht in Ordnung sein sollte, was es offensichtlich gar nicht gab. Ein Amerikaner mit deutschen Vorfahren, der auch noch Deutsch sprach, konnte dem deswegen peinlich berührten Mann aus “Denglischtan” dann weiterhelfen.
Noch tiefer in die moderne Germanistik muss man eintauchen, wenn man Berichte der Medien richtig verstehen will. So berichtete die Polizei aktuell auf ihrer Pressekonferenz zur Kampagne gegen die wachsende Zahl von Einbrüchen, dass “bundesweit reisende Banden” wohl für den starken Anstieg verantwortlich seien. Die Medien berichteten das auch so: Bundesweit reisende Banden. Es handelt sich schlicht um Zigeuner, die in den Medien auch gerne als “mobile ethnische Minderheiten Europas” bezeichnet werden. Es scheint ein regelrechter Wettbewerb ausgebrochen zu sein, wie man in den Medien die “politisch korrekten” Umschreibungen für sattsam bekannte Probleme immer wieder neu erfindet. Unsere Vorfahren wussten schon, warum sie den Begriff “Zigeuner” wählten. Der stammt aus dem Mittel-Hochdeutschen aus dem Begriff “ziehende Geuner” – also – umherziehende Gauner – besser kann man es auch heute nicht definieren.
Ganz spannend ist auch die Bezeichnung von Täter bei Überfällen. Handelt es sich um Deutsche wird meist der Vorname und der Nachname abgekürzt genannt, zB Olaf M. Handelt es sich um national gesinnte Deutsche und bei den Opfern um Fremdvölker, dann werden Vorname, Name und oft auch ein Photo des Verdächtigen veröffentlicht und es handelt sich immer um einen “brutalen Nazi-Überfall” – unabhängig davon, was geschehen ist. Die unglaublich grosse Zahl von Übergriffen der Fremdvölker auf Deutsche findet in den Medien kaum Erwähnung. Wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann spricht die Polizei gerne von “Südländern” oder “südländisch aussehenden ” Personen. Die Medien verwenden nur den Begriff: Jugendliche – bei der Mehrzahl kann man dann von einem Angriff durch eine fremdvölkische Jugendbande ausgehen. Sprechen die Medien – ohne Namensnennung – von zB einem “Dortmunder”, dann kann man sicher sein, dass es sich um einen Angehörigen der Fremdvölker mit deutschem Pass handelt. Man sieht – nicht nur die “bösen Rechten” verwenden Codes und Zeichen – die Medien wenden es jeden Tag an.
Das Ziel dieser “Neusprech-Offensive” ist überdeutlich. Durch die Anglizismen soll klar gemacht werden, dass alles Moderne und Gute aus den USA kommt und dass derjenige. der Denglisch spricht als besonders weltoffen und intelligent erscheinen würde. Das man sich damit allenfalls zum Affen macht, ist die verschwiegene Kehrseite der Medaille. Das konsequente Verschweigen und die Neusprech-Umschreibungen fremdvölkischer Kriminalität verfolgt eindeutig den Zweck das Volk von den wachsenden Problemen der Überfremdung abzulenken und wird in der Gegenrichtung bevorzugt zur Diffamierung heimattreuer Deutscher genutzt.
Also – Vorsicht: Feind maniupuliert – das gilt auch für den scheinbar harmlosen Sprachgebrauch.
Es hilft ungemein, wenn man Denglisch-Speaker (!) direkt darauf anspricht, Etwa so: “Müssen sie dieses falsche Halbenglisch verwenden? Kommen Sie sich besonders schlau damit vor? Meinen Sie mich damit beeindrucken zu können? Und nun – versuchen Sie es mal auf Deutsch zu sagen!” Achtung: Kurz formuliern und immer die Frageform wählen – wer fragt führt! Und drückt persönliche Gefühle aus und euer Gefühl, dass sich das gegenüber gerade lächerlich macht. Sobald der Betreffende Deutsch spricht, sollte man aber wieder ausgesprochen nett sein.





















