Emil Kirdorf: Schilderstreit in Eving
Eingetragen am 15.12.2012 - Quelle: DortmundEcho

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In Eving setzt sich ein bereits seit 2009 andauernder Namensstreit fort, der von den etablierten Politikern geführt wird. Diese nehmen Anstoß an der bereits seit dem Jahr 1912 in Dortmund bestehenden Kirdorf-Siedlung, benannt nach dem ehemaligen Großindustriellen Emil Kirdorf. Dieser war maßgeblich an der Gründung des „Rheinisch-Westfälischen Großsyndikates“ beteiligt und gehörte bis zu seinem Lebensende zu den wichtigsten Industriellen im Ruhrgebiet – neben seiner wirtschaftlichen Tätigkeit war Kirdorf aber auch politisch aktiv, positionierte sich als klarer Gegner des Marxismus, der die Spaltung des Volkes in verschiedene Klassen propagiert und wurde später Mitglied der NSDAP. Insbesondere Letzteres nehmen nun die etablierten Parteien in der Evinger Bezirksvertretung zum Anlass, eine Informationstafel über den Namensgeber der Siedlung anzubringen. Immerhin: Während in Eving über eine Informationstafel nachgedacht wird, werden in Huckarde gleich ganze Straßen umbenannt, wenn der Namensgeber eine politisch unkorrekte Vergangenheit aufweist.

Gegen eine solche Informationstafel sind aber die Anwohner der Kirdorf-Siedlung, welche die nach hundert Jahren einsetzende Aufregung nicht nachvollziehen können. Abgesehen davon, dass es nicht üblich ist, Informationsschilder über die Namensgeber von Straßen anzubringen (ansonsten wäre beispielsweise anzuraten, an der Rosa-Luxemburg-Straße ebenfalls eine Tafel einzusetzen, in der über die verbrecherische Ideologie des Kommunismus informiert wird), wird auch noch der Steuerzahler zur Kasse gebeten: 10 000 Euro soll die Tafel, die – abgesehen von den etablierten Parteien – niemand haben will, kosten. Gelder, die in der Siedlung beispielsweise für die Erneuerung von Grünflächen oder der Erweiterung bestehender Spielmöglichkeiten für Kinder wohl besser angelegt sein dürften.

Zwar gilt die Errichtung einer solchen Informationstafel als beschlossen, um aber den Anschein zu wahren, den Bürgern ein Mitspracherecht zu bieten, laden die Evinger Politiker am 22. Februar zu einer „Bürgerinformationsveranstaltung“ statt. Eine gute Möglichkeit, um sein Unverständnis über die einseitige Vergangenheitsbewältigung, sowie die offenkundige Steuergeldverschwendung, zum Ausdruck zu bringen.

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Viele schauten jedoch erst einmal verdutzt drein, weil es schließlich nicht mehr alle Tage passiert, daß man etwas geschenkt bekommt, ohne sofort in irgendeine Abo-Falle zu geraten. Letztlich überwog aber die Freude und die Resonanz war überaus positiv.

Weihnachtsgrüße der JN Mecklenburg und Pommern

Das Flugblatt enthielt einen kurzen Weihnachtsgruß und machte darauf aufmerksam, daß trotz der weihnachtlichen Stimmung leider nicht alles rosig ist. Viele Landsleute sind nämlich, obwohl in Arbeit oder guter Ausbildung, auf Zuschüsse aus den Sozialkassen angewiesen oder sehen kaum noch eine lebenswerte Zukunftsperspektive in unserer Heimat.

Nationale Strukturen, wie die Jugendorganisation JN, greifen genau an diesem Punkt an und leben heute schon vor, was Gemeinschaft, Solidarität und Wille zur Heimat vermögen. Wir bleiben hier, wir packen an!

Verweis:

(npd) Auf der gestrigen Stadtvertretersitzung in Ueckermünde kam es zu einem Eklat, der die fanatische Gesinnung eines Vorzeige-Demokraten offenbart haben könnte.

Genau drei Monate war es her, als das Bündnis „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt“ in den Ueckermünder Kulturspeicher zur Diskussion einlud. Diejenigen, die dem Aufruf folgten, mußten allerdings schnell feststellen, daß die Zugereisten nur wenige nützliche Tips für den Kampf gegen Rechts im Gepäck hatten. Vorwürfe über die Verfehlungen der örtlichen Akteure kamen um so häufiger zur Sprache. Kritisiert wurden die wenigen Versuche demokratischer Stadtvertreter, der NPD-Fraktion inhaltlich entgegenzuwirken. Themen sollten unbedingt mit Anträgen besetzt werden, bevor die NPD aktiv werde.

Leider schienen die Stadtvertreter diesen Hinweis falsch verstanden zu haben. Denn ihr gestriger Antrag hatte nichts mit den Sorgen und Nöten der Ueckermünder Bürger zu tun. Ganz im Gegenteil: Die Stadt sollte dem Bündnis „Vorpommern: weltoffen, demokratisch, bunt“ beitreten.

Auf das im Namen des abwesenden Landtagsabgeordneten Andreas Texter (CDU) vorgetragene „Statement“ zum Antrag folgte eine Rede des NPD-Abgeordneten Marko Müller. Er warnte die Stadtvertreter davor, dem Bündnis beizutreten, weil sich augenscheinlich auch Linksextremisten darin „austoben“ und das dem Ansehen der Stadt schaden könnte. Er wies nach, daß bei der Gründungsveranstaltung des Bündnisses über die Begehung von Straftaten gesprochen wurde. Ebenso kam es auch aus der Menschenkette gegen das NPD-Pressefest zu Übergriffen und Straftaten. Als Müller dann auch noch von linken Gegendemonstranten berichtete, die am 9. November in Wolgast einen Friedhof schändeten, um anschließend Vasen, Gestecke und Steine auf friedliche nationale Protestierer zu werfen, schien sich Stadtpräsident Arnim Beduhn (CDU) selbst zu entlarven. Er grinste bis über beide Ohren.

Selbstanzeige wegen Kürzung von Aufwandsentschädigungen

Zweieinhalb Jahre nachdem die NPD-Fraktion drei unterschiedliche Initiativen zur Anpassung des Sitzungsgeldes an die gesunkene Einwohnerzahl einbrachte, legte die Verwaltung auf der gestrigen Sitzung endlich eine entsprechende Beschlußvorlage vor. Eine inhaltliche Diskussion darüber wurde allerdings auch dieses Mal nicht geführt. Der Antrag wurde von der Tagesordnung genommen. Die Begründung hierfür: Stadtpräsident Beduhn hatte im Hauptausschuß über die Vorlage abgestimmt, obwohl er laut eigener Auffassung in dieser Sache befangen sei. Er stellte daraufhin Selbstanzeige bei der Rechtsaufsichtsbehörde.

NPD-Antrag umgesetzt

Auf der vorangegangenen Septembersitzung beantragten die Nationalen eine Diskussion über die geänderten Parkgebühren am Strand zu führen. Unter anderem sollte die Schrankenanlage über Winter außer Betrieb genommen und somit das kostenlose Parken ermöglicht werden. Selbstverständlich wurde der Antrag damals abgelehnt. Auf keinen Fall werde man über diese Dinge diskutieren. Die Stadt sei dringend auf die Einnahmen angewiesen.

Sehr zur Freude der Strandbesucher und Gewerbetreibenden vor Ort wurde die Schranke aber zwischenzeitlich abgebaut. Aus dem Rathaus war zu vernehmen, daß man damit das kostenlose Parken über Winter ermöglichen wolle. Die Entscheidung sei auf „höherer Leitungsebene“ getroffen worden. NPD wählen hilft eben doch …